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Tag 60 des Ukraine-Kriegs: Kiew beklagt "Töten von Kindern" und erwartet US-Außenminister Blinken

Menschen stehen Schlange auf einem behelfsmäßigen Straßenmarkt neben frischen Gräbern in Mariupol.
Menschen stehen Schlange auf einem behelfsmäßigen Straßenmarkt neben frischen Gräbern in Mariupol. Copyright AP Photo/Alexei Alexandrov
Copyright AP Photo/Alexei Alexandrov
Von Euronews mit AP/AFP/DPA
Zuerst veröffentlicht am
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In einem auf Facebook geposteten Video sagte der ukrainische Präsident, zu den Opfern eines russischen Angriffs auf Odessa gehöre auch ein 3 Monate altes Mädchen."Inwiefern hat sie Russland bedroht? Es scheint, als sei das Töten von Kindern eine neue nationale Idee der Russischen Föderation."

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Nach Reisen zahlreicher europäischer Spitzenpolitiker wird an diesem Sonntag in Kiew ranghoher US-Besuch erwartet: Außenminister Antony Blinken und Verteidigungsminister Lloyd Austin.

Das bestätigte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bei einer Pressekonferenz in einer Kiewer U-Bahnstation. Gleichzeitig kritisierte er UN-Generalsekretär Antonio Guterres, der in der kommenden Woche zuerst nach Moskau und erst dann nach Kiew reisen will. Selenskyj sagte auch, er erhoffe sich von den USA Unterstützung für Waffenlieferungen aus Deutschland.

In einem auf Facebook geposteten Video nannte der ukrainische Präsident die jüngsten Opferzahlen eines russischen Raketenangriffs auf die Hafenstadt Odessa.

Es seien bislang acht Tote zu beklagen, mindestens 18 Menschen seien verletzt worden. Normale friedliche Menschen. Unter den Getöteten habe sich auch ein 3 Monate altes Mädchen befunden.

"Inwiefern hat sie Russland bedroht? Es scheint, als sei das Töten von Kindern eine neue nationale Idee der Russischen Föderation."

Russland bestätigte den Angriff auf Odessa. Man habe ein Depot mit zahlreichen von den USA und EU-Staaten gelieferten Waffen zerstört. Kiew erklärte seinerseits, dass zwei russische Generäle an der Front in Cherson getötet worden seien.

Evakuation aus Mariupol wieder gescheitert

Nach Angaben des in den USA ansässigen Institute for the Study of War verlegt Russland weiter Truppen in den Osten des Landes und bereitet eine noch massivere Offensive vor. 

Die Stadt Charkiw wurde erneut beschossen. Auch aus Mariupol wurden Angriffe auf das Stahlwerk gemeldet, in dem sich ukrainische Soldaten verschanzt haben. 

Ein weiteres Mal scheiterte nach ukrainischen Angaben ein Versuch, Zivilisten aus der Stadt zu bringen.

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