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Ukraine: Zehntausende ohne Strom und Wasser - Angriffe auf Azovstal-Stahlwerk

Leichentransport in Butscha - in der Ukraine wird unaufhörlich gekämpft
Leichentransport in Butscha - in der Ukraine wird unaufhörlich gekämpft Copyright Emilio Morenatti/ Associated Press
Copyright Emilio Morenatti/ Associated Press
Von euronews
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Wie ist die Lage an der Front in der Ukraine? Wir geben einen Überblick über die wichtigsten aktuellen Kampfhandlungen.

Wie ist die aktuelle Situation an der Front in der Ukraine?

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Die russische Offensive in der Ostukraine folgt dem Muster der bisherigen Operationen: Kleine Einheiten führen entlang verschiedener Angriffslinien verstreut Attacken aus, anstatt dass in Gefechtspausen über entscheidende Operationen nachgedacht wird, so die jüngste Beurteilung des Instituts für Kriegsstudien aus Washington.

Laut dem Chef der ukrainischen Eisenbahn wurden am Montagmorgen fünf Bahnhöfe in der West- und Zentralukraine beschossen, unter anderem in den Regionen Lwiw und Winnyzja.

Im Osten sollen zusätzliche russische Truppen bisher nicht erfolgreiche Angriffe an der Front bei Isjum unterstützen, während ukrainische Kräfte in den vergangenen 24 Stunden eingegrenzte russische Angriffe von Isjum aus Richtung Slowjansk und Kramatorsk abwehren konnten.

Kein Wasser und Strom für Zehntausende Menschen in Luhansk

Die russische Offensive hat bei Sjewjerodonezk kleine Fortschritte gemacht. Wegen des schweren Beschusses sei die Region Luhansk fast komplett von der Wasserversorgung abgeschnitten, so Serhiy Hayday, Chef der Militärbehörde in Luhansk. Zudem seien 30.000 Familien von Stromausfällen betroffen.

Präsidentenberater Mychailo Podalyak sagte in Mariupol, russische Kräfte hätten das umzingelte Azovstal-Stahlwerk am orthodoxen Ostersonntag unaufhörlich angegriffen.

Das Washingtoner Institut für Kriegsstudien fügte hinzu, dass das Werk mit Artillerie und aus der Luft angegriffen wurde und dass russische Truppen sich möglicherweise auf weitere Attacken vorbereiten - das könnte viele Opfer bedeuten.

Laut britischem Verteidigungsministerium plant Russland in der südlichen Stadt Cherson ein inszeniertes Referendum, um die Besatzung zu rechtfertigen. Die Stadt spielt für das russische Ziel, eine Landbrücke zur Krim zu errichten und die Südukraine zu beherrschen, eine wichtige Rolle. Russland hat bereits 2014 auf der Krim ein unrechtmäßiges Referendum abgehalten, um die Besetzung und Annexion der Halbinsel im Nachhinein zu rechtfertigen.

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