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Niederlande erhalten kein russisches Gas mehr

Gaswerk in Bulgarien: Das Land war eines der ersten, das kein Gas mehr aus Russland erhielt.
Gaswerk in Bulgarien: Das Land war eines der ersten, das kein Gas mehr aus Russland erhielt. Copyright BTA Lubomira Filipova/ Associated Press
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Von euronews
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Gazprom stoppt die Lieferungen in die Niederlande, weil Den Haag nicht in Rubel zahlen will. Folgt Dänemark?

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Die Niederlande bekommen ab Dienstag kein Gas mehr aus Russland. Wie das niederländische Gasunternehmen GasTerra mitteilte, werde der russische Staatskonzern Gazprom die Lieferung ab dem 31. Mai einstellen. Bis Ende September waren zwei Milliarden Kubikmeter Gas bestellt.

Der Grund sei, dass die Niederländer nicht wie von Russland gefordert in Rubel bezahlen wollen, so GasTerra. Denn damit riskieren man, die EU-Sanktionen zu umgehen und gehe finanzielle Risiken ein, so das Unternehmen. Man habe Gazprom wiederholt dazu aufgefordert, sich an die Vertragsbedingungen zu halten.

Nach Angaben von GasTerra wird es aber nicht zu Versorgungsengpässen kommen, da bereits anderswo Gas eingekauft worden sei. Der Vertrag mit Gazprom läuft zum 1. Oktober aus.

Ist Dänemark als nächstes dran?

Russland könnte wegen der Rubelforderung auch anderen europäischen Ländern den Gashahn zudrehen. Als nächstes könnte Dänemark an der Reihe sein, denn die Zahlungsfrist endet am morgigen Dienstag. Das dänische Energieunternehmen Orsted hat bereits angekündigt, seine Rechnungen weiterhin in Euro zu begleichen. Orsted geht davon aus, dass es sich auf dem europäischen Gasmarkt versorgen kann, sollte Gazprom die Lieferungen einstellen.

Polen, Bulgarien und Finnland erhalten bereits seit Ende April beziehungsweise Mitte Mai kein Gas mehr aus Russland. Auch sie wollten nicht in Rubel bezahlen. Die russische Forderung nach Zahlungen in der Landeswährung ist eine Reaktion auf die europäischen Sanktionen in Folge des Ukraine-Kriegs.

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