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"Geboren um zu überleben": Osten der Ukraine unter russischem Dauerbeschuss

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Von Kirsten Ripper  & Euronews  mit AP, EBU
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Maria inihrer zerstörten Wohnung in Sloviansk
Maria inihrer zerstörten Wohnung in Sloviansk   -   Copyright  Screenshot via EBU

Russlands Armee bombardiert den Osten der Ukraine weiter vom Schwarzen Meer aus - das russische Verteidigungsministerium hat am Sonntag Aufnahmen eines Kriegsschiffes veröffentlicht, das Cruise Missiles in Richtung Ukraine abschießt - ohne genauere Angaben.

Auch die umkämpfte Industriestadt Sjewjerodonezk steht weiter unter Beschuss, wie der Sprecher der ukrainischen Armee bestätigte. Doch laut Oleksandr Shtupun konnten die ukrainischen Truppen den russischen Ansturm auf Sjewjerodonezk abwehren.

Auch in Richtung der Stadt Bakhmut schießen die russischen Streitkräfte laut dem Armeesprecher Mörser, Granaten und Raketenartillerie.

Nach Angaben des Gouverneurs von Luhansk kontrolliert die ukrainische Armee noch etwa ein Drittel der Stadt Severodonezk - zwei Brücken wurden an diesem Wochenende zerstört.

"Die anderen sagen: ich bin geboren, um zu überleben"

In der Stadt Sloviansk stehen die Menschen vor ihren zerstörten Wohnungen. 

Einige Frauen kochen draußen an offenen Feuerstellen - so gut es eben geht.

Ich habe drei Monate lang hier gewohnt und mich jeden Abend vom Leben verabschiedet. Aber ich bin noch am Leben und sicher.
Maria
Bewohnerin von Sloviansk

Eine junge Frau, die Maria heißt, berichtet, dass sie erst vor zwei Tagen aus dem Gebäude weggegangen ist, das kurz darauf bombardiert wurde. "Ich habe drei Monate lang hier gewohnt und mich jeden Abend vom Leben verabschiedet. Aber ich bin noch am Leben und sicher. Jetzt sagen die anderen, dass ich geboren bin, um zu überleben."

Da es schon seit einem Monat kein fließendes Wasser mehr in der Stadt Sloviansk gibt, helfen sich die Leute - die noch hier sind - wie sie können. Ein Mann meint, für ein Bad werde es nicht reichen, aber sicher für den Tee für eine Woche.