Russland warnt Westen: Finger im Eisernen Vorhang eingeklemmt?

Wladimir Putin in Moskau
Wladimir Putin in Moskau Copyright Alexander Zemlianichenko/Copyright 2022 The Associated Press. All rights reserved.
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Von Euronews mit AFP, AP
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Wladimir Putin hat einen Brief aus Kiew bekommen, aber in Moskau ist nach dem Nato-Gipfel viel vom Kalten Krieg die Rede - und vom neuen Eisernen Vorhang.

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Russlands Außenministers Sergej Lawrow hat den Präsidenten von Belarus Alexander Lukaschenko in Minsk getroffen - und dort auf den Nato-Gipfel reagiert, auf dem Russland als Sicherheitsbedrohung für das kommende Jahrzehnt bezeichnet wurde.

Lawrow sprach von einem neuen "Kalten Krieg" und von einem neuen "Eisernen Vorhang", der sich wieder senke - darin stimme er mit dem belarussischen Außenminister Wladimr Wladimirowitsch Makei überein. Der Westen müsse aufpassen, dass er sich in seinem Eisernen Vorhang nicht die Finger einklemme.

Wladimir Putin äußerte sich in Moskau ähnlich. Der russische Präsident bekam von seinem indonesischen Amtskollegen Joko Widodo einen Brief überreicht, den ihm Wolodymyr Selenskyj in Kiew für den Kreml-Chef mitgegeben hatte.

Zu Beginn von Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine hatte es Versuche gegeben, den russischen und den ukrainischen Präsidenten zu gemeinsamen Gesprächen unter vier Augen zu bewegen. Doch bisher wollte vor allem Wladimir Putin von einem solchen Treffen nichts wissen.

Der indonesische Präsident Widodo, der mit seiner Frau unterwegs ist, sagte nichts über den Inhalt des Briefes an Putin, erklärte aber, er wolle helfen, den Dialog zwischen Moskau und Kiew aufzubauen.

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