Belgorod: Angeblicher Angriff aus der Ukraine auf russisches Gebiet

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Von su mit dpa
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Der Bürgermeister der russischen Stadt Belgorod hat Schäden nach einem angeblichen Angriff durch die Ukraine beklagt. Mindestens drei Menschen sollen ums Leben gekommen sein, zwei würden vermisst. Kiew äußert sich zu solchen Vorwürfen in der Regel nicht.

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Der Bürgermeister der russischen Stadt Belgorod hat im russischen Staatsfernsehen Schäden nach einem angeblichen Angriff durch die Ukrainebeklagt. Mindestens drei Menschen sollen ums Leben gekommen sein, zwei würden vermisst, darunter ein Kind. Vier Menschen seien verletzt worden, auch ein zehnjähriges Kind, so der Gouverneur der Region ("dpa"). Elf Wohn- und 39 Privathäuser seien beschädigt worden, ein Haus sei völlig zerstört.

Wjatscheslaw Gladkow, Gouverneur der Region Belgorod:

"Soweit ich weiß, sind vier Menschen ums Leben gekommen. Einer von ihnen ist ein Bürger der Russischen Föderation. Drei weitere sind Bürger der Ukraine. Das heißt, die ukrainische Regierung tötet Ukrainer auf russischem Territorium. Das ist der absolute Gipfel des Zynismus, den die Ukraine mit ihrem Vorgehen hier zeigt."

Russland hat wiederholt Angriffe auf sein eigenes Staatsgebiet beklagt. Kiew äußert sich zu den Vorwürfen in der Regel nicht.

BELARUS

Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko erklärte, seine Armee habe Raketen abgefangen, die von der Ukraine aus abgefeuert worden seien.

 Alexander Lukaschenko, belarussischer Präsident:

"Wir werden provoziert. Vor etwa drei Tagen wurde versucht, von der Ukraine aus militärische Ziele in Belarus anzugreifen. Gott sei Dank haben unsere Luftabwehrsysteme alle von den ukrainischen Streitkräften abgefeuerten Raketen abgefangen.

Spekulationen über einen Kriegseintritt in den Konflikt zwischen der Ukraine und Russland erteilte Lukaschenko eine Absage.

su mit dpa

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