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Dugina-Mord: Geheimdienst veröffentlicht Foto der angeblichen Attentäterin

Wladimir Putin
Wladimir Putin Copyright Pavel Byrkin/Copyright 2022 Sputnik
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Von Euronews mit dpa
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Eine Frau, Anfang Vierzig, mit 12-jähriger Tochter, aus der Ukraine soll das Attentat auf Dugina verübt haben.

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Der russische Inlandsgeheimdienst FSB macht für den Mord an Darja Dugina in der Nacht zum Sonntag eine 1979 geborene Ukrainerin verantwortlich und veröffentlichte dazu auch ein Video. Die Frau soll Ende Juli gemeinsam mit ihrer Tochter nach Russland eingereist sein und nach der Tat nach Estland geflohen sein.

Der russische Präsident Wladimir Putin nannte die Tat ein abscheuliches Verbrechen, das das Leben von Darja Dugina beendete, einer klugen, talentierten Frau mit russischem Herz. Freundlich, liebevoll und offen. Als Journalistin und Philosophin habe sie ihrem Volk gedient. Sie sei eine echte Patriotin gewesen.

Der Vater der Getöteten, Alexander Dugin, rief unterdessen die Russen auf, im Sinne seiner rechtsnationalistischen und imperialistischen Ideologie zu kämpfen. »«Wir brauchen nur unseren Sieg. Auf dessen Altar hat meine Tochter ihr mädchenhaftes Leben gelegt. Also siegt bitte!»

Dugin lobte seine Tochter als «wunderschönes orthodoxes Mädchen» und als «Patriotin», die von «den Feinden Russlands» getötet worden sei.

Die Ukraine wies erneut zurück, hinter dem Mord an der 29-jährigen Russin zu stehen.

"Wir haben nichts damit zu tun, denn wir sind kein krimineller Staat, wir sind kein Terroristenstaat", so Präsidentenberater Mikhailo Podolyak. Er schrieb auf Twitter, die russische Propaganda lebe in einer Märchenwelt. Wer schicke denn schon eine Frau mit einer 12-jährigen Tochter ein Attentat verüben.

Das Auto mit Darja Dugina am Steuer war am späten Samstagabend in einer Moskauer Vorstadt in die Luft geflogen. Ob die Autobombe ihr oder ihrem Vater galt, ist unklar. Der Vater ist ein Putin-Vertrauter und Chef-Ideologe des Kremls.

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