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IAEA-Chef: Expertenteam auf dem Weg ins ukrainische AKW Saporischschja

IAEA-Direktor Rafael Grossi
IAEA-Direktor Rafael Grossi Copyright Theresa Wey/ Associated Press
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Von Euronews
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Seit Wochen fordert die Internationale Atomenergiebehörde sichere Bedingungen, um die umkämpfe Anlage besuchen zu können.

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Nach wochenlangen Sicherheitsbedenken ist ein Expert:innenteam der Internationalen Atomenergiebehörde auf dem Weg zum ukrainischen Kernkraftwerk Saporischschja. Das teilte IAEA-Chef Rafael Grossi auf Twitter mit. "Wir müssen an Europas größtem Atomkraftwerk für Sicherheit sorgen", so Grossi. Sie wollen Schäden und Sicherheitssysteme des mehrfach beschossenen AKW untersuchen.

Das AKW wird seit Anfang März von russischen Truppen besetzt und steht unter Beschuss. Russland und die Ukraine beschuldigen sich gegenseitig, das Gelände anzugreifen. Es gab bereits mehrere technische Vorfälle. Die Angst vor einer nuklearen Katastrophe ist groß.

Ukraine trainiert für den Atomunfall

Ukrainischen Rettungsdienste trainieren für den Fall einer nuklearen Verseuchung durch das Kernkraftwerk . Wegen des wiederholten Beschusses des AKW, für den sich die Ukraine und Russland gegenseitig verantwortlich machen, wächst die Angst vor einer Atomkatastrophe.

Dutzende Orte entlang der mehr als 2000 Kilometer langen Frontlinie seien von Russland beschossen worden, hieß es aus Kiew. Nordwestlich der Großstadt Donezk versuchten demnach prorussische Separatisten und russische Truppen, das Dorf Perwomajske anzugreifen. Auch dieser Angriff sei abgewehrt worden, so der Generalstab. Hier hatte die Ukraine zuletzt die Kontrolle über den Donezker Vorort Pisky verloren. Zwischen den Fronten sind viele Menschen eingeschlossen, man versucht, sie zu evakuieren.

Die Ukraine wird zurückkommen, das Leben wird zurückkehren wie die Würde der Menschen im Donbas. Dafür steht unsere Flagge. Die Ukraine vergisst nicht.
Wolodymyr Selenskyj
Präsident der Ukraine

Die ukrainische Armee hat nach eigenen Angaben an mehreren Stellen im Osten des Landes Sturmangriffe abgewehrt. Der russische Angriff steckt seit Wochen ohne große Fortschritte fest.

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