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Sergej Lawrow: "Russland hat nichts gegen Verhandlungen"

Zurückerobertes Land
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Von Euronews mit dpa
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Die ukrainische Gegenoffensive scheint erfolgreich, Russlands Außenminister offenbar zu Verhandlungen bereit.

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Am Ortsausgang von Isjum hängt sie schon, die gelb-blaue ukrainische Flagge, auch im Stadtzentrum von Kupjansk. Die beiden Kleinstädte sind wie das zuvor von ukrainischen Truppen eroberte Balaklija wichtige strategische Orte im Osten der Ukraine.

Im Ukraine-Krieg deutet sich ein Wendepunkt an. Kiews Armee macht in wenigen Tage Gebietsverluste wett, die die russischen Angreifer innerhalb von fünf Monaten erbitterter Kämpfe erzielt haben. Anfang der Woche hatte die russische Armee noch etwa ein Drittel des Charkiwer Gebiets kontrolliert. Der ukrainische Generalstab bezifferte die Geländegewinne nun auf mehr als 3000 Quadratkilometer.

Oleksandr Shtupun, Sprecher der ukrainischen Streitkräfte: "Der Feind erleidet weiterhin Verluste. Im Sektor Charkiw sind feindliche Einheiten ohne Versorgungswege. Sie sind in Panik."

Der Sprecher des russischen Verteidigung sministeriums, Igor Konaschenkow, sagte, Moskau lasse seine Einheiten einen Großteil der ukrainischen Region Charkiw an der Grenze zu Russland räumen.

Die von Russland in Charkiw eingesetzte Militärverwaltung rief die Menschen auf, die Region zu verlassen.

Unter dem Eindruck der Verluste werden in Moskau auch Stimmen nach Gesprächen mit der Ukraine laut. Russland lehne Verhandlungen nicht ab, sagte Außenminister Sergej Lawrow.

Unterdessen ist im Osten der Ukraine der Strom ausgefallen. Präsident Selenskyj erklärte in Kiew, die Regionen Charkiw und Donezk seien komplett ohne Elektrizität. Er machte russische Angriffe auf wichtige Infrastruktur dafür verantwortlich.

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