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"Wollen die Ayatollahs nicht mehr!" Weltweite Solidarisierung mit Protesten im Iran

Weltweite Unterstützung für Proteste im Iran
Weltweite Unterstützung für Proteste im Iran Copyright Alessandra Tarantino/Copyright 2022 The Associated Press. All rights reserved
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Von Euronews mit AFP, AP, dpa
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Tokio, London, San Francisco, Santiago de Chile: weltweit solidarisieren sich Menschen mit der Protestbewegung im Iran.

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In zahlreichen Städten weltweit haben Solidaritätskundgebungen mit der Protestbewegung im Iran stattgefunden. Sie waren durch den gewaltsamen Tod einer 22-jährigen Iranerin ausgelöst worden.

Mahsa Amini war von der sogenannten Sittenpolizei in der Hauptstadt Teheran festgenommen worden, weil sie Kopftuch zu locker getragen hatte. Später war sie in Polizeigewahrsam ohnmächtig geworden und in einem Krankenhaus gestorben.

Demonstrant:innen in Rom trugen Fotos, Fahnen und Transparente mit Slogan "Frau, Leben, Freiheit".

"Mit diesem Regime sind Menschenrechte nicht möglich, das ist alles. Es ist an der Zeit, das zu ändern. Wir müssen daran glauben, dass wir diese seit 43 Jahren andauernde Unterdrückung beenden können", sagt eine Teilnehmerin, die aus dem Iran stammt.

"Wir wollen nicht länger diese Regierung, wir wollen die Ayatollahs nicht mehr", meint eine andere junge Frau, die seit 13 Jahren in Italien lebt.

Die Regierung im Iran bestreitet eine Verwicklung der Polizei in den Tod der 22-jährigen Frau. Bei den Protesten sind inzwischen sind Hunderte von Demonstrant:innen festgenommen worden. Doch immer mehr Menschen wehren sich - gegen die Festnahmen und das Regime.

Zuletzt waren im Südosten des Landes mindestens 19 Menschen bei Protesten getötet worden. Medienangaben zufolge wurden 20 weitere schwer verletzt. Unter den Toten war demnach auch der lokale Geheimdienstchef der Revolutionsgarden (IRGC). Den Revolutionsgarden zufolge hatten "Terror- und Separatistengruppen" während des Freitagsgebets in Sahedan eine Polizeiwache angegriffen.

In den sozialen Medien kursierten Berichte, dass der Vorfall im Zusammenhang mit den anhaltenden Protesten stehe. Diese Berichte wurden von den Behörden in Sahedan dementiert.

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