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Verlorenes Fußball-Spiel endet in Gewalt: 125 Tote in Indonesien

Im Kanjuruhan Stadium von Malang in Indonesien nach der Katastrophe
Im Kanjuruhan Stadium von Malang in Indonesien nach der Katastrophe Copyright Hendra Permana/Copyright 2022 The Associated Press. All rights reserved.
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Von Euronews mit AFP
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Vor einer der tödlichsten Stadion-Katastrophen aller Zeiten waren die Fans der Heimmannschaft in Malang auf das Feld gestürmt. Und dann wollten alle zum selben Ausgang.

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In einem Fußballstadion in Indonesien sind mindestens 125 Menschen ums Leben gekommen, nachdem Tausende Fußball-Fans das Spielfeld gestürmt hatten. Mehr als 180 weitere Personen wurden verletzt.

Offenbar weil die Polizei Tränengas einsetzte, brach eine Massenpanik aus; und alle wollten durch dasselbe Tor aus dem Stadion heraus. Es waren einfach zu viele Menschen für einen Ausgang. Dabei sind in dem Stadion durchaus weitere Tore.

Die Tragödie ereignete sich am Samstagabend; den 1. Oktober, in der Stadt Malang im Osten der Insel Java und war eine der tödlichsten Stadionkatastrophen aller Zeiten.

Die Fans des FC Arema stürmten am späten Samstagabend das Stadion Kanjuruhan, nachdem ihre Mannschaft mit 2:3 gegen den Gastverein und erbitterten Rivalen Persebaya Surabaya verloren hatte.

Gewalt ist in Stadien in Indonesien keine Seltenheit. Es gibt oft erbitterte Auseinandersetzungen zwischen Hooligans rivalisierender Mannschaften.

Die Stadt Malang hat fast 900.000 Einwohnerinnen und Einwohner und wurde einst auch das "Paris von Ost-Java" genannt. Sie war und ist bei Touristinnen und Touristen beliebt.

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