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30.000 bis 140.000 Linke protestieren in Paris gegen das teure Leben in Frankreich

Annie Ernaux und Jean-Luc Mélenchon beim Protestmarsch in Paris
Annie Ernaux und Jean-Luc Mélenchon beim Protestmarsch in Paris Copyright Aurelien Morissard/Copyright 2022 The AP. All rights reserved.
Copyright Aurelien Morissard/Copyright 2022 The AP. All rights reserved.
Von Euronews mit AFP, AP
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Gegen die Wirtschaftspolitik von Präsident Macron in Krisenzeiten haben an diesem Sonntag Zehntausende nach einem Aufruf der Linken protestiert. Mit dabei war auch die Literaturnobelpreisträgerin Annie Ernaux.

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In Paris haben an diesem Sonntag Zehntausende gegen die steigenden Preise und gegen die Regierungspolitik von Präsident Emmanel Macron demonstriert. Sie forderten u.a. höhere Löhne sowie eine Reichensteuer.

Aufgerufen zu dem Protest hatte die Linke von Jean-Luc Mélenchon - mit dabei war auch Literaturnobelpreisträgerin Annie Ernaux. Mélenchon und Ernaux führten den Marsch an.

Auf seinen Seiten in den sozialen Netzwerken wetterte Mélenchon gegen die Plünderung der Menschen durch die Profitgier und gegen den Kapitalismus.

Laut Organisatoren machten 140.000 Menschen bei dem Protestmarsch mit - laut Polizeiangaben waren es 30.000.

Für diesen Dienstag haben mehrere Gewerkschaften zu einem landesweiten Streik bei der Bahn und im öffentlichen Dienst aufgerufen.

Einige Protestierende trugen gelbe Warnwesten - in Erinnerung an die französische Protestbewegung vergangener Jahre, die durch eine Erhöhung der Spritpreise im Kampf gegen den Klimawandel ausgelöst worden war.

Und der Streik der Raffinerie-Beschäftigten sorgt weiterhin dafür, dass mehr als ein Drittel der Tankstellen in Frankreich lahmgelegt sind oder nur noch teilweise mit Treibstoff versorgt werden.

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