Meloni in Kiew: Italiens Regierungschefin sagt Ukraine weitere Hilfen zu

Die italienische Ministerpräsidentin Meloni traf den ukrainischen Präsidenten Selenskyj bei ihrem ersten Besuch in Kiew seit ihrer Amtsübernahme im Oktober 2022
Die italienische Ministerpräsidentin Meloni traf den ukrainischen Präsidenten Selenskyj bei ihrem ersten Besuch in Kiew seit ihrer Amtsübernahme im Oktober 2022 Copyright STR/AFP
Copyright STR/AFP
Von Euronews mit dpa
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Es ist Giorgia Melonis erster Besuch in der Ukraine seit ihrer Amtsübernahme im Oktober 2022. Die italienische Ministerpräsidentin sicherte Kiew weitere Hilfen zu, darunter Flugabwehrsysteme

WERBUNG

Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni ist an diesem Dienstag nach Kiew gereist, wo sie sich mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenksyj getroffen hat. Während ihres Besuchs sagte Meloni der Ukraine weitere militärische, finanzielle und zivile Unterstützung zu. Unter anderem soll Kiew weitere Flugabwehrsysteme erhalten.

Kurz zuvor waren nach ukrainischen Angaben mindestens sechs Menschen in der südukrainischen Stadt Cherson bei russischem Artilleriebeschuss getötet worden.

Nicht explodierte Sprengkörper

Unterdessen arbeiten Sprengstoff-Experten in Chakiw weiter daran, Reste von russischen Raketen zu entschärfen. Die Stadt war monatelang Schauplatz von heftigen Kämpfen zwischen der ukrainischen Armee und den russischen Streitkräften. Im Herbst hat Russland seine Truppen aus der Region zurückgezogen.

AP Photo
Ein durch Beschuss beschädigtes Krankenhaus in der ukrainischen Stadt KrasnohoriwkaAP Photo

"Es kommt immer wieder vor, dass sich Anwohner auf vermintem oder mit anderen Sprengstoffen kontaminiertem Boden bewegen, mit oft tödlichen Folgen", sagt Maxim Jurjewitsch, vom Ukrainischer Zivilschutz. "Wenn sie nicht daran sterben, werden sie oft schwer verletzt und verlieren Arme oder Beine."

Beschädigte Krankenhäuser

Doch die medizinische Versorgung vor Ort ist stark eingeschränkt. Laut der Welt-Gesundheitsorganisation WHO wurden 1.200 medizinische Einrichtungen in der Ukraine entweder direkt oder indirekt durch Beschuss beschädigt. 173 Krankenhäuser seien völlig zerstört worden.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Check der Rede an die Nation: Warum hat Putin ein Edelweiß-Problem?

Wie geht es Flüchtlingen in Deutschland? Mehr als 1 Million sind aus der Ukraine gekommen

Mehrere Todesopfer nach russischem Drohnenangriff auf Wohnhäuser in Charkiw