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Husarenritt durch Alpen: Vingegaard macht Titelverteidigung (fast) perfekt

Jonas Vingegaard nach der Ankunft in Courchevel im Gelben Trikot, das er wohl bis nach Paris tragen wird
Jonas Vingegaard nach der Ankunft in Courchevel im Gelben Trikot, das er wohl bis nach Paris tragen wird Copyright Daniel Cole/Copyright 2023 The AP. All rights reserved
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Von Euronews mit dpa
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Tadej Pogacar hatte bis zur Königsetappe der Tour de France noch alle Chancen auf seinen dritten Gesamtsieg. Ein früher Sturz und eine phänomenale Leistung seines Rivalen Jonas Vingegaard machten jedoch den Traum des Slowenen zunichte.

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Was für ein Triumph für Jonas Vingegaard: Ausgerechnet auf der Königsetappe der Tour de France über 165,7 Kilometer von Saint Gervais nach Courchevel in den französischen Alpen hat der Däne seinen Konkurrenten Tadej Pogacar deklassiert und sich so vorzeitig die Titelverteidigung gesichert.

Fast schon zur Nebensache geriet angesichst der verblüffenden Leistung Vingegaards der Etappensieg durch den Österreicher Felix Gall. Er entwischte einer Ausreißergruppe und fuhr solo durchs Ziel im Nobel-Skiort Courchevel. Die Etappe führte über 5400 Höhenmeter und vier Berge, darunter der 2 400 Meter hohe  Col de la Loze mit Steigungen bis 24 Prozent.

Pogacar war früh gestürzt, verlor 15 Kilometer vor dem Ziel den Anschluss und quälte sich mit über fünf Minuten Rücktand auf den Tagesvierten Vingegaard durchs Ziel. Über den Teamfunk sagte Pogacar: "Ich bin raus. Ich bin tot."

In der Gesamtwertung liegt der Slowene nun schon 7:35 Minuten hinter dem Dänen, dessen Gesamtsieg nur noch ein Sturz auf den letzten vier Etappen gefährden kann.

Vingegaard äußerte sich trotzdem nordisch zurückhaltend:  "Über sieben Minuten zu haben, ist natürlich großartig. Aber Pogacar gibt niemals auf. Ich bin sicher, er wird etwas versuchen." 

Viel mehr als ein Tagessieg auf der Vogesen-Etappe am Samstag dürfte für den dreimaligen Tour-Sieger Pogacar allerdings in diesem Jahr nicht mehr herausspringen.

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