3. Tag in Folge: Straßenblockaden in Rumänien

Trucker blockieren den Verkehr in Rumänien am 12.1.24
Trucker blockieren den Verkehr in Rumänien am 12.1.24 Copyright Screenshot ROTVR/EBU
Von Euronews DigitalROTVR
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Sie fühlen sich in vielen Bereichen benachteiligt, deshalb blockieren Landwirte und Trucker in vielen Teilen Rumäniens schon seit Tagen Verkehrsknotenpunkte.

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Lastwagenfahrer und Landwirte blockieren den dritten Tag in Folge Straßen in Rumänien aus Unzufriedenheit über die hohen Preise für Versicherungen, Kraftstoff und Düngemittel.

Landwirte und Transportunternehmer beschweren sich darüber, dass ausländische Firmen bevorzugt werden.

Sie sagen auch, dass viele Transport- und Landwirtschaftsunternehmen am Rande des Bankrotts stehen.

Die Liste ihrer Forderungen umfasst auch die Begrenzung der Tarife für Haftpflichtversicherungen, die Vermeidung von Doppelbesteuerung, Maßnahmen zur Vereinfachung des Zollverkehrs und ein Anti-Dumping-Gesetz.

Einer der Demonstranten sagte: "Wir, die Fahrer, kriegen unsere Löhne nicht wenn wir sie brauchen, weil er (der Arbeitgeber) sie uns nicht geben kann, weil er auch nichts verdient."

Blockaden: Brennpunkt Bukarest

Die Polizei hat an Zufahrten zu Bukarest Kontrollen eingerichtet, da unzufriedene Demonstranten mit einer Blockade der Hauptstadt drohen, um die Regierung aufmerksam zu machen.

Die Sicherheitskräfte verweigern ihnen den Zugang, weil sie keine Genehmigung für den Protest haben. Staatsbeamte sagen, sie seien bereit, mit den Demonstranten zu sprechen.

Die Teilnehmer bestreiten jegliche politische Unterstützung, obwohl Berichte darüber aufgetaucht sind.

Ein Lkw-Fahrer stellte klar: "Wir sind mit keiner politischen Partei verbunden, wir kommen nicht voran, weil wir seit drei Tagen die Forderungen der Regierung auf dem Tisch liegen haben, die wir nicht berücksichtigen."

Kilometerlange Lkw-Schlangen blockierten den Bukarester Ring und viele andere Städte und beeinträchtigten den Verkehr im ganzen Land.

Der Bukarester Ring wurde ab 10 Uhr morgens von 400 Lastwagen blockiert. Damit protestierten sie gegen die Erhöhung von Versicherungsprämien und die langen Wartezeiten bei den Grenzkontrollen, die zu erheblichen finanziellen Verlusten führen.

Erwartet wird, dass die Proteste weitergehen werden.

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