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Bye-bye Drogen in Kopenhagen? Christiania-Anwohner graben Pusher Street um

Rückbau der Pusher Street im Kopenhagener Vorort Christiania
Rückbau der Pusher Street im Kopenhagener Vorort Christiania Copyright EBU
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Von Euronews mit AP
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Dieser Artikel wurde im Original veröffentlicht auf Englisch

Nach den Worten der Bürgermeisterin von Kopenhagen müssen der Drogenhandel und die Zusammenstöße aufhören, damit Christiania existieren kann.

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Die Bewohner und Bewohnerinnen von Kopenhagens berühmtem Viertel Christiania haben damit begonnen, die berüchtigte Pusher Street umzugraben. Die Straße ist für Drogenhandel bekannt und ist vor allem ein Marktplatz für Cannabis, aber auch alle anderen Arten von Drogen sind dort zu finden. Zudem wurde die Straße in letzter Zeit Ort von zahlreichen tödlichen Schießereien und Zusammenstößen zwischen Drogenbanden.

Pusher Street ist schon seit mehreren Jahrzehnten ein Problem für Kopenhagen

Die Polizei hat seit den 1980er Jahren regelmäßig interveniert und die Pusher Street sogar geschlossen, bisher jedoch ohne Erfolg. Daraufhin beschlossen die Anwohner, die Straße komplett umzugraben und zu säubern, um der Bandengewalt ein Ende zu setzen.

"Die Pusher Street muss sterben, damit Christiania leben kann", sagte Kopenhagens Bürgermeisterin Sophie Hæstorp Andersen gegenüber den Medien.

Obwohl der Verkauf von Cannabis in Dänemark illegal ist, war diser in Christiania an der Tagesordnung.

Schon 2016 und 2019 hatte es Versuche gegeben, die Drogen aus Christiania zu verbannen. 

Jetzt sollen mit neuen Wohnungen auch jüngere Bewohnerinnen und Bewohner in das besondere Viertel der dänischen Hauptstadt gelockt werden, das schon seit 1971 besteht.

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