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Sicherheitslage im Irak verschärft sich: Spanien verlegt Spezialkräfte

Ein irakischer Grenzbeamter geht in Richtung der irakischen Seite, während mehrere Fahrzeuge den Grenzübergang Haji Omeran zwischen Iran und der Autonomen Region Kurdistan im Iran passieren.
Ein irakischer Grenzbeamter geht in Richtung der irakischen Seite, während mehrere Fahrzeuge den Grenzübergang Haji Omeran zwischen Iran und der Autonomen Region Kurdistan im Iran passieren. Copyright  Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved.
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Von Lucia Blasco
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Das spanische Verteidigungsministerium versichert, dass sich die spanischen Soldaten nach der Verschlechterung der Sicherheitslage in der Region "an sicheren Orten befinden und es keine neuen Entwicklungen gibt".

Laut dem spanischen Verteidigungsministerium werden die im Irak stationierten spanischen Spezialkräfte aus Sicherheitsgründen "vorübergehend" verlegt. Die Special Operations Group ist im Rahmen der internationalen Koalition gegen die Terrororganisation "Islamischer Staat" (IS) im Irak stationiert.

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Nach Angaben des Verteidigungsministeriums erfolgte die Verlegung "aufgrund der Verschlechterung der Sicherheitslage und der Unmöglichkeit, die übertragenen Aufgaben weiter zu erfüllen". Es heißt zudem, dass sich die spanischen Soldaten nach der Verlegung "an sicheren Orten befinden und es keine neuen Entwicklungen gibt".

Einsatz im Rahmen der Koalition gegen den IS

Das spanische Kontingent ist Teil der internationalen Koalition im Kampf gegen den IS und übernimmt Aufgaben zur Unterstützung der irakischen Streitkräfte. Rund 300 spanische Soldaten sind derzeit im Irak im Rahmen verschiedener internationaler Missionen im Einsatz.

Ihr Schwerpunkt liegt auf Ausbildungs und Beratungsaufgaben innerhalb der internationalen Koalition gegen den sogenannten Islamischen Staat sowie der NATO Mission.

Aus Sicherheitsgründen machte das Verteidigungsministerium keine Angaben dazu, wohin die Truppen verlegt wurden. Die Entscheidung der spanischen Regierung fiel, nachdem Frankreichs Präsident Emmanuel Macron den Tod eines französischen Soldaten infolge eines Drohnenangriffs bestätigt hatte. Macron bezeichnete den Angriff als "inakzeptabel".

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