Newsletter Newsletters Events Veranstaltungen Podcasts Videos Africanews
Loader
Finden Sie uns
Werbung

Medien: Trump erwägt endgültigen Truppenabzug von U.S. Soldaten aus Deutschland

Präsident Donald Trump spricht mit Reportern, nachdem er am Freitag, den 27. März 2026, am Miami International Airport in Miami von der Air Force One ausstieg
Präsident Donald Trump spricht mit Reportern, nachdem er am Freitag, den 27. März 2026, am Miami International Airport in Miami von der Air Force One ausstieg Copyright  AP Photo
Copyright AP Photo
Von Nela Heidner
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
Teilen Kommentare
Teilen Close Button

US-Präsident Donald Trump zieht einem Medienbericht zufolge den Abzug von US-Truppen aus Deutschland in Betracht. Zugleich sorgt die Position der Europäer im Iran-Krieg in Washington offenbar für zunehmende Frustration.

Quellen aus dem Umfeld des U.S. Präsidenten Donald Trump haben erklärt, dass er einen Abzug von US-Truppen aus Deutschland in Erwägung ziehe – eine Option, die er bereits seit seiner Rückkehr ins Amt im vergangenen Jahr prüft.

WERBUNG
WERBUNG

Der US-Präsident erwägt demnach zudem ein "Pay-to-Play"-Modell, das Alliierten die Möglichkeit zur Mitbestimmung verwehren könnte – selbst im Falle eines Kriegseinsatzes des Bündnisses.

Diese Idee ist eine von mehreren Optionen, die Trump prüft, nachdem seine Forderung, Kriegsschiffe zur Wiederöffnung der Straße von Hormus zu entsenden, von den Verbündeten zurückgewiesen wurde.

Quellen aus Trumps Umfeld erklärten der britischen Zeitung The Telegraph, "die Frustration, die wir mit den Europäern hatten, war sehr real" und fügten hinzu: "Jedes Land, das nicht fünf Prozent zahlt, sollte nicht über künftige Ausgaben der NATO mitentscheiden dürfen."

Alle NATO-Mitglieder geben derzeit mindestens zwei Prozent ihres BIP für Verteidigung aus, ein Zielwert, der 2014 festgelegt wurde.

NATO-Generalsekretär Mark Rutte betonte, die Staats- und Regierungschefs müssten auf einem Gipfel in Ankara später in diesem Jahr Pläne vorstellen, wie das nächste Ziel von fünf Prozent erreicht werden könne.

Innerhalb der NATO müssen Entscheidungen im Konsens getroffen werden. Es ist davon auszugehen, dass die Verbündeten jede Änderung dieses Verfahrens blockieren, was zu einem erneuten Konflikt mit Präsident Trump führen könnte.

Zudem hat der U.S. Präsident damit gedroht, die USA komplett aus dem Bündnis zurückzuziehen.

Bereits im März des vergangenen Jahres hatte The Telegraph berichtet, dass Trump erwogen habe, rund 35.000 aktive Soldaten aus Deutschland abzuziehen, ein Schritt, der die Beziehungen zwischen den USA und Europa zusätzlich belasten könnte.

Derzeit sind in Deutschland etwa 38.000 US-Soldaten stationiert. Die wichtigsten Stützpunkte der US-Armee liegen vor allem in Rheinland-Pfalz – darunter die bedeutende Ramstein Air Base – sowie in Bayern und Baden-Württemberg.

Zu den Barrierefreiheitskürzeln springen
Teilen Kommentare

Zum selben Thema

Exklusiv: Rotkreuz-Chefin Spoljaric - "Möglichkeit zum Wiederaufbau Irans wird zerstört"

Humanoider Roboter bei Bildungsgipfel im Weißen Haus mit Melania Trump

Sánchez warnt: Krieg gegen den Iran ist "weitaus schlimmer" als Irakkrieg 2003