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Polens Grenze zu Belarus hält dicht: Illegale Migration sinkt um 96 Prozent

Soldaten und Offiziere an der polnisch-weißrussischen Grenze, Flüge 2026.
Soldaten und Offiziere an der polnisch-weißrussischen Grenze, Flüge 2026. Copyright  Rafal Niedzielski, AP Photo
Copyright Rafal Niedzielski, AP Photo
Von Jan Bolanowski
Zuerst veröffentlicht am
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Polens Grenze zu Belarus hält dicht: Ministerium schreibt 96 % Rückgang der illegalen Migration konsequenter Politik und mehr Grenzschutz zu.

Nach Angaben des polnischen Ministeriums für Inneres und Verwaltung sind im ersten Quartal 2026 nur 158 Versuche des illegalen Grenzübertritts registriert worden, während es im gleichen Zeitraum 2022 noch 3.306 waren. Dies entspricht einem Rückgang von fast 96 Prozent.

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Nach Angaben des Ministeriums ist diese deutliche Verbesserung der Situation das Ergebnis einer konsequenten Regierungspolitik und erhöhter Investitionen in den staatlichen Grenzschutz. Eine Schlüsselrolle spielten dabei die Grenzschutzbeamten, die täglich die Ostgrenze des Landes sichern.

In dem Kommuniqué wird auch die Bedeutung der eingeführten gesetzlichen Regelungen hervorgehoben, darunter die vorübergehende Aussetzung des Asylrechts. Nach Angaben der Behörden wurde dieser Mechanismus in der Vergangenheit von Personen missbraucht, die versuchten, illegal nach Polen einzureisen.

Grenze zu Belarus weiterhin streng bewacht

Die Regierung versichert, dass sie trotz des deutlich gesunkenen Migrationsdrucks nicht beabsichtigt, auf weitere Maßnahmen zur Stärkung der Sicherheit zu verzichten. Die Investitionen in die Grenzinfrastruktur entlang des Abschnitts zu Belarus werden fortgesetzt, und die vorübergehenden Kontrollen an den Grenzen zu Deutschland und Litauen werden beibehalten.

"Die Migration ist unter Kontrolle, aber wir werden nicht nachlassen, wachsam zu sein", betont das Innenministerium und fügt hinzu, dass die Gewährleistung der Sicherheit der Bürger eine der Prioritäten des Staates bleibt.

Die Grenze zu Belarus ist seit 2022 durch einen 5,5 Meter hohen Zaun mit Stacheldraht gesichert. Außerdem wird die Grenze durch Kameras und andere elektronische Geräte überwacht. Trotzdem wurde die Grenze in den letzten Jahren wiederholt von Migrantengruppen durchbrochen, und am 6. Juni 2024 wurde ein polnischer Soldat bei Zusammenstößen an der Grenze erstochen.

Grenzschutzbeamte haben außerdem mehrfach von der Entdeckung von Unterführungen unter der Grenze berichtet, durch die Migranten versucht haben, nach Polen und in die EU zu gelangen.

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