Mit einer neuen interaktiven Karte macht Griechenland Fischereisperrgebiete in Echtzeit sichtbar – ein wichtiger Schritt für mehr Meeresschutz und Transparenz.
Griechenland geht einen weiteren Schritt zum Schutz der Meeresfauna und -flora.Die Direktion für Fischereikontrolle (D.EL.AL.) hat eine neue digitale Plattform mit dem Titel "Karte der Fischereisperrgebiete" eingerichtet.
Ziel des Instruments ist es, Bürgern direkte, verlässliche und verantwortungsvolle Informationen über die wichtigsten lokalen Verbote der kommerziellen Fischerei in griechischen Gewässern bereitzustellen.
Über eine einfach zu bedienende interaktive Karte können Nutzer in Echtzeit sehen, welche Fischereigebiete zum Zeitpunkt ihrer Suche aktiv oder inaktiv sind.
Die Anwendung bietet eine visuelle Darstellung sowie Informationen zu relevanten Sperrungen. Dazu zählen:
- Meeresgebiete mit Vegetation
- Gebiete, in denen der Einsatz von Ringwadenfanggeräten verboten ist,
- Gebiete, in denen der Einsatz von Trawlern nicht erlaubt ist.
Die Anwendung wird laufend aktualisiert. So können sich sowohl Berufsfischer als auch Bürger jederzeit unmittelbar über die jeweils geltenden Sperrungen informieren. Zugleich können mögliche Verstöße gegen das Gesetz schneller erkannt und illegale Aktivitäten bei den örtlichen Hafenbehörden gemeldet werden.