Auf dem regionalen Umweltgipfel im kasachischen Astana kamen die zentralasiatischen Staaten zusammen, um ihre Positionen in Umweltfragen im Vorfeld internationaler Verhandlungen abzustimmen.
Kasachstan versammelte die führenden Politiker Zentralasiens auf dem regionalen Umweltgipfel in Astana, um eine gemeinsame Vision zu drängenden Umweltfragen zu bilden. Der in Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen und Finanzorganisationen geführte Dialog gipfelte in der Verabschiedung einer gemeinsamen Erklärung zur „Umweltsolidarität in Zentralasien“.
Kasachstan, Usbekistan, Kirgisistan, Turkmenistan und Tadschikistan verpflichteten sich zu einer verstärkten Zusammenarbeit in den Bereichen Umweltschutz, Biodiversität, Chemikaliensicherheit, Abfallwirtschaft, Luftqualität, Bodenverschlechterung und Wüstenbildung.
Die Staats- und Regierungschefs unterstützten auch den Vorschlag von Präsident Kassym-Schomart Tokajew, eine internationale Wasserorganisation unter dem Dach der Vereinten Nationen zu gründen, sowie einen regionalen Fünfjahres-Umweltaktionsplan, der in Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen entwickelt wurde.