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Iran reagiert auf US-Friedensvorschlag über pakistanischen Vermittler

Irans Außenminister Abbas Araghchi (links) am 25. April 2026, in Islamabad, Pakistan, mit dem pakistanischen Armeechef Feldmarschall Asim Munir.
Irans Außenminister Abbas Araghchi (links) am 25. April 2026, in Islamabad, Pakistan, mit dem pakistanischen Armeechef Feldmarschall Asim Munir. Copyright  AP/AP
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Von Euronews
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Iranische Medien berichten, dass Tehran seine Antwort auf einen US-Vorschlag zur Beendigung des Krieges über den Vermittler Pakistan übermittelt hat.

Iranische Staatsmedien berichten, dass der Iran heute seine offizielle Antwort auf einen jüngsten US-Vorschlag zur Beendigung des andauernden Krieges über pakistanische Vermittler übermittelt habe.

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Der Vorschlag gilt als Teil umfassender indirekter Verhandlungen zwischen Tehran und Vertretern der Vereinigten Staaten mit dem Ziel, die Region zu stabilisieren, die Straße von Hormus wieder zu öffnen und einen Rahmen für eine Waffenruhe zu schaffen.

Pakistan hat sich dabei zu einem wichtigen Vermittler in den Gesprächen entwickelt und übermittelt angesichts der angespannten militärischen Lage im Golf Nachrichten zwischen beiden Seiten. Iranische Vertreter hatten zuvor erklärt, sie prüften einen US-Entwurf mit "14 Punkten" und hätten Anfang der Woche noch keine endgültige Entscheidung getroffen.

Die genauen Inhalte der jüngsten iranischen Antwort wurden bislang nicht offiziell veröffentlicht.

Die diplomatischen Bemühungen folgen auf Monate zunehmender Spannungen in der Golfregion, darunter Drohnenangriffe, Zwischenfälle auf See und wiederholte Drohungen gegen Schifffahrtsrouten durch die Straße von Hormus— eine der wichtigsten Energierouten der Welt.

Der Premierminister von Qatar hat indes den Iran davor gewarnt, die Straße von Hormus "als Druckmittel einzusetzen“, da dies "nur zu einer Verschärfung der Krise führen würde".

Am Sonntag wurden Drohnen auf mehrere Ziele am Golf abgefeuert, wobei eine ein Frachtschiff auf dem Weg nach Qatar traf. Gleichzeitig warnte Teheran die USA, man werde sich künftig bei Vergeltungsschlägen nicht länger zurückhalten.

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