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"Völlig inakzeptabel": Trump weist Teherans Vorschlag zurück

Teheran, Iran
Teheran, Iran Copyright  Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved
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Von Emma De Ruiter & Euronews
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Iran hatte am Sonntag auf den jüngsten Friedensvorschlag aus Washington reagiert, eigene Vorschläge gemacht und zugleich gewarnt, auf neue US-Angriffe mit Vergeltung zu antworten.

US-Präsident Donald Trump wies die iranischen Bedingungen für ein Ende des Kriegs im Nahen Osten zurück. Zuvor hatte die Islamische Republik auf den jüngsten US-Vorschlag geantwortet.

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Das iranische Staatsfernsehen berichtete, Teheran habe den US-Plan als "Kapitulation" zurückgewiesen. Stattdessen fordere Iran "Kriegsreparationen durch die USA, die vollständige iranische Souveränität über die Straße von Hormus, ein Ende der Sanktionen sowie die Freigabe beschlagnahmter iranischer Vermögenswerte".

Trump nannte keine Details zu dem Gegenvorschlag Teherans, machte auf seiner Plattform Truth Social jedoch deutlich, dass er ihn ablehnt.

"Ich habe gerade die Antwort der sogenannten iranischen ‚Vertreter‘ gelesen. Sie gefällt mir nicht - völlig inakzeptabel!", schrieb Trump.

Irans Präsident Masoud Pezeshkian erklärte am Sonntag auf X: "Wir werden uns niemals dem Feind beugen. Wenn von Dialog oder Verhandlungen die Rede ist, bedeutet das weder Kapitulation noch Rückzug."

Laut dem iranischen Staatssender IRIB konzentriert sich Teherans Antwort, die über pakistanische Vermittler übermittelt worden sein soll, auf ein Ende des Kriegs "an allen Fronten, insbesondere im Libanon", sowie auf die "Sicherung der Schifffahrt".

Details wurden kaum genannt. Medienberichten zufolge zielte der US-Vorschlag darauf ab, die Waffenruhe im Golf zu verlängern, um Gespräche über eine endgültige Beilegung des Konflikts sowie über Irans umstrittenes Atomprogramm zu ermöglichen.

Die Antwort aus Teheran folgt auf Berichte, wonach US-Sondergesandter Steve Witkoff und Außenminister Marco Rubio am Samstag mit dem katarischen Premierminister über den Krieg gesprochen haben sollen.

Israels Premierminister Benjamin Netanyahu sagte in einem am Sonntag ausgestrahlten Interview mit CBS, der Krieg sei nicht vorbei, solange das angereicherte Uran nicht aus Iran entfernt werde. "Trump hat zu mir gesagt: ‚Ich will dort hineingehen‘, und ich denke, das kann physisch umgesetzt werden", sagte Netanjahu.

Drohnenangriffe im Golf

Unterdessen wurden am Sonntag mehrere Ziele im Persischen Golf mit Drohnen angegriffen. Eine Drohne traf einen Frachter auf dem Weg nach Katar.

"Jeder Angriff auf iranische Tanker und Handelsschiffe wird zu einem schweren Angriff auf amerikanische Einrichtungen in der Region und auf feindliche Schiffe führen", zitierten iranische Medien die Revolutionsgarden.

Nach Angaben des katarischen Verteidigungsministeriums brach auf dem Handelsschiff ein kleiner Brand aus, Verletzte gab es demnach nicht. In Kuwait erklärte das Militär, einen Drohnenangriff in den frühen Morgenstunden abgewehrt zu haben.

Südkorea teilte zuvor mit, eines seiner Frachtschiffe, das vor einigen Tagen in der Straße von Hormus beschädigt worden war, sei von "zwei nicht identifizierten Flugobjekten" getroffen worden. Trümmerteile und Fragmente würden untersucht, um die Herkunft des Angriffs festzustellen. Iran weist jede Verantwortung für den Angriff vom 4. Mai zurück.

Trump hatte damals erklärt, Iran habe "einige Schüsse" auf das Frachtschiff abgegeben.

Katar warnte Iran unterdessen davor, die Straße von Hormus als "Druckmittel" einzusetzen. In einem Telefonat sagte Katars Premierminister Mohammed bin Abdulrahman Al Thani zu Irans Chefdiplomat Abbas Araghtschi, dies werde die Krise im Nahen Osten weiter verschärfen, teilte das katarische Außenministerium mit.

Iran hatte zu Beginn des Kriegs eine Blockade der Straße von Hormus verhängt. Die Ölpreise stiegen daraufhin stark an, die Finanzmärkte gerieten unter Druck.

Inzwischen hat Teheran ein Zahlungssystem eingerichtet, über das Schiffe für die Passage der Meerenge Gebühren entrichten müssen. US-Vertreter betonten jedoch, es sei "inakzeptabel", dass Iran eine internationale Wasserstraße und die Route für rund ein Fünftel des weltweiten Öltransports kontrolliere.

Die US-Marine blockiert ihrerseits iranische Häfen und stoppt oder leitet Schiffe um, die iranische Häfen anlaufen oder verlassen wollen.

Großbritannien und Frankreich treiben derzeit Pläne für eine internationale Koalition zur Sicherung der Straße von Hormus nach einem möglichen Friedensabkommen voran. Beide Länder haben bereits Schiffe in die Region entsandt.

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