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Luhansk: Russische Rettungskräfte räumen Trümmer eines zerstörten Studentenwohnheims

Video. Ukraine greift Wohnheim in besetztem Luhansk an: vier Tote in Starobilsk

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Ukraine greift Studentenwohnheim im russisch besetzten Starobilsk mit Drohnen an: vier Tote, mindestens fünfunddreißig Verletzte, russische Drohnen treffen auch Wohngebiete in Cherson.

In der von Russland besetzten Stadt Starobilsk haben in der Nacht Drohnen ein Berufskolleg und das dazugehörige Studentenwohnheim getroffen. Teile des fünfstöckigen Gebäudes stürzten ein, wie von Russland eingesetzte Behörden mitteilten. Nach ihren Angaben tötete der Angriff eine Person und verletzte mindestens 35 weitere Menschen in der Nacht vom 21. auf den 22. Mai im besetzten Teil der ukrainischen Region Luhansk.

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Russlands Ermittlungskomitee erklärte, zum Zeitpunkt des Einschlags hätten sich 86 Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren sowie ein Mitglied des Personals in dem Wohnheim aufgehalten. Einsatzkräfte setzten Kräne und schweres Gerät ein, um Betonplatten zu entfernen. Aus dem beschädigten Gebäude stieg weiter Rauch auf.

Moskau beschuldigte das ukrainische Militär, zivile Infrastruktur mit vier Drohnen in Flugzeugbauweise angegriffen zu haben, und sprach von einem „Terrorakt“. Die russischen Behörden erklärten zudem, mehrere Menschen könnten noch unter den Trümmern eingeschlossen sein.

Unterdessen rückten in der südukrainischen Stadt Cherson Einsatzkräfte aus, nachdem am Freitagmorgen eine russische Drohne ein Wohngebiet getroffen hatte. Der Einschlag löste einen Brand aus und beschädigte ein mehrstöckiges Wohnhaus. Auf Bildern des ukrainischen Zivilschutzes war zu sehen, wie Feuerwehrleute einen noch schwelenden Gebäudeteil löschen und angrenzende Straßen absperren, während Trümmerteile und Glasscherben den Gehweg bedeckten.

Ukrainische Stellen erklärten, bei diesem jüngsten Angriff seien keine Menschen verletzt worden. Sie wiesen jedoch darauf hin, dass Beschuss und Drohnenangriffe in den vergangenen Tagen mehrere Orte in der Region Cherson getroffen haben. Dabei kamen nach ihren Angaben mindestens zwei Zivilisten ums Leben, in einigen Vierteln fiel der Strom aus.

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