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Ein Mann betrachtet ein eingestürztes Gebäude nach dem Erdbeben in Manizales.

Video. Erdbeben in Kolumbien: Tote in Manizales, Kathedrale und Wohnhäuser beschädigt

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Manizales im westkolumbianischen Departamento Caldas war vom Erdbeben der Stärke siebenkommavier am Montag besonders schwer getroffen; Trümmer lagen auf den Straßen, Rettungskräfte suchten in beschädigten Gebäuden nach Überlebenden.

Aufnahmen vom 10. August zeigen eingestürzte Gebäude und Krankenwagen, während Anwohner sich ihren Weg durch von den Behörden abgesperrte Straßen bahnen. Einer der Seitentürme der neugotischen Kathedralbasilika Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz stürzte durch die Wucht des Bebens ein und schleuderte Trümmer in die umliegenden Straßen.

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In Manizales kamen mindestens zwei Menschen ums Leben, Dutzende Wohnhäuser und Geschäftsgebäude wurden zerstört oder schwer beschädigt. Der Bürgermeister berichtete von mehr als einem Dutzend beschädigter Gewerbeimmobilien und über 20 Häusern, die teilweise oder vollständig eingestürzt sind. Ingenieure untersuchen rissige Fassaden und geschwächte Bauten, um zu entscheiden, welche Gebäude geräumt werden müssen.

Die Stadt richtete ein Notfallkommandozentrum ein, öffnete provisorische Unterkünfte und setzte den Unterricht an Schulen und Universitäten aus. Der Flugverkehr am Flughafen von Manizales wurde gestoppt, Ingenieure kontrollierten Start- und Landebahnen sowie das Terminal auf Schäden. Auch die städtische Seilbahn blieb außer Betrieb, bis Sicherheitsprüfungen abgeschlossen sind.

Die Behörden verhängten eine Ausgangssperre, um Plünderungen zu verhindern und den Rettungs- sowie Begutachtungsarbeiten Raum zu geben. Feuerwehr und Rettungskräfte blieben im Einsatz, die Behörden warnten, dass noch Menschen unter den Trümmern eingeschlossen sein könnten.

Das Erdbeben ereignete sich am Montag um 7.34 Uhr Ortszeit, das Epizentrum lag nahe San José del Palmar im Departamento Chocó, rund 400 Kilometer westlich von Bogotá. Die Regierung rief den nationalen Katastrophenfall aus, um die Rettungsmaßnahmen zu beschleunigen und die betroffenen Gemeinden rasch zu unterstützen.

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