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Kubicki ist neuer FDP-Chef – Strack-Zimmermann gratuliert

"Diese FDP hat einen Plan": Strack-Zimmermann macht Kubicki eine Kampfansage
"Diese FDP hat einen Plan": Strack-Zimmermann macht Kubicki eine Kampfansage Copyright  AP Photo
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Von Diana Resnik
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Wolfgang Kubicki bekommt Konkurrenz: FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann stellt sich überraschend zur Wahl. Doch am Ende wird Kubicki dennoch Parteivorsitzender.

Wolfgang Kubicki hat sich bei der Wahl zum Parteivorsitz gegen Marie-Agnes Strack-Zimmermann durchgesetzt. 390 Delegierte (59,27 Prozent) wählten Kubicki. 259 Delegierte stimmten für seine Gegenkandidatin Strack-Zimmermann, die ihm als eine der ersten gratulierte.

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Eigentlich sollte Wolfgang Kubicki an diesem Samstag in Berlin ohne Gegenkandidaten zum FDP-Chef gewählt werden. Doch er bekommt Konkurrenz. Denn die FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann stellt sich überraschend zur Wahl als Parteivorsitzende.

Rund 33 Deligierte reichten schriftlich ihre Unterstützung an Strack-Zimmermann ein und erfüllten damit die Voraussetzungen für eine spontane Kandidatur.

Zuvor hatten sich bereits Kandidaten aus dem Rennen um den Parteivorsitz verabschiedet, darunter der amtierende FDP-Chef Christian Dürr und der Vorsitzende der FDP in Nordrhein-Westfalen, Henning Höne.

In ihrer Rede kündigte Strack-Zimmermann an, die FDP wieder "groß zu machen".

Die FDP-Politikerin ermutigte diejenigen, die überlegen, aus der Partei auszusteigen, weiterzumachen: "Eure Stimme wird gehört", hieß es. "Deshalb habe ich mich entschieden, heute als Bundesvorsitzende der Freien Demokraten zu kandidieren."

Weiter sagte sie: "Diese FDP hat einen Plan für die kommenden Jahre und nicht nur eine Meinung zu den vergangenen Jahren."

Zur Brandmauer sagte Strack-Zimmermann, die beste Brandmauer gegen extremistisches Gedankengut sei ein "liberaler Kompass." Sie betonte, dass sie sich niemals an Rechtspopulisten anbiedern werde.

"Macht, die ihre Seele verkauft, ist keine liberale Macht", so Strack-Zimmermann.

Kubicki ist nun schon seit 55 Jahren in der Partei. Er will die FDP zurück zum Erfolg verhelfen. Er titt als Nachfolge von Christian Dürr an, der nur ein Jahr an der Spitze der Liberalen stand. Dürr wurde Parteivorsitzender, nachdem die FDP bei der Bundestagswahl 2025 an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert war.

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