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Iran und USA beschießen sich erneut: Iran spricht von "Invasion"

CENTCOM veröffentlichte Bilder eines angeblichen US-Angriffs auf iranische Küstenüberwachungs-Radaranlagen am fünften Juni 2026.
Das US-Zentralkommando (CENTCOM) veröffentlichte Bilder eines angeblichen US-Angriffs auf iranische Küstenüberwachungsradare. Fünfter Juni 2026. Copyright  CENTCOM
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Von Simon Ormiston
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Die USA melden, sie hätten iranische Drohnen abgefangen und danach Raketen auf von ihnen als „Radarstellungen“ bezeichnete Ziele im Süden Irans abgefeuert.

Neue militärische Konfrontationen zwischen den USA und Iran belasten die fragile Waffenruhe. Sie gefährden die Bemühungen, den Nahen Osten zu stabilisieren und die Schifffahrt durch die strategisch wichtige Straße von Hormus wieder in Gang zu bringen.

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Die jüngste Eskalation setzte am Freitag ein. Das US-Militär erklärte, es habe vier iranische Drohnen abgefangen, die auf die Straße von Hormus zusteuerten, und anschließend iranische Küstenradare bei Goruk und auf der Insel Qeschm angegriffen.

Nach Angaben des US-Zentralkommandos (CENTCOM) stellten die Drohnen eine unmittelbare Gefahr für die Schifffahrt in der Region dar. Man habe „iranische Küstenüberwachungsradare angegriffen, um weitere Angriffe abzuwehren“.

Die Entwicklung stellt die Waffenruhe auf eine harte Probe. Sie gilt seit dem achten April, nachdem US-amerikanische und israelische Angriffe einen Großteil der iranischen Führungselite getötet hatten.

Die Spannungen nahmen weiter zu, als in Kuwait und Bahrain Luftalarm ausgelöst wurde. Beide Golfstaaten sind enge Verbündete der USA. AFP-Korrespondenten berichteten, in beiden Ländern Explosionen gehört zu haben.

Das kuwaitische Militär erklärte, seine Luftabwehr reagiere auf „feindliche“ Raketen- und Drohnenangriffe, nannte jedoch keinen Urheber.

Die Revolutionsgarden erklärten später, sie hätten als Antwort auf eine aus ihrer Sicht von den USA verübte „Invasion“ der iranischen Inseln Sirik und Qeschm Raketen auf „feindliche Stützpunkte in der Region“ abgefeuert.

CENTCOM zufolge feuerte Iran sieben ballistische Raketen in Richtung Kuwait und Bahrain. Sechs seien abgefangen worden, die siebte habe ihr Ziel verfehlt.

Es gebe derzeit keine Berichte über verletztes US-Personal, und iranische Behauptungen, das Hauptquartier der Fünften US-Flotte in Bahrain beschädigt zu haben, seien falsch, teilte CENTCOM mit.

Die neue Gewalt setzt nach wochenlangen schwierigen diplomatischen Bemühungen ein, den Konflikt zu beenden und die Straße von Hormus wieder zu öffnen.

Durch die Meerenge laufen erhebliche Anteile des weltweiten Exports von Erdöl und verflüssigtem Erdgas. Jede Störung sorgt daher an den internationalen Energiemärkten für Unruhe.

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