Am Freitag steigen die Temperaturen in ganz Spanien auf für Juli typische Werte. Levante-Wind sorgt im Gebiet der Straße von Gibraltar für orange Warnstufe, am Sonntag ziehen Gewitter ins Binnenland.
Die Temperaturen steigen an diesem Freitag in ganz Spanien, vor allem im Norden der Halbinsel, der nur kurz aufgeatmet hatte. Die Thermometer erreichen wieder typische Juli-Werte: In Alicante und Jaén kehren Tropennächte zurück, in Madrid und Toledo sind die frischen Frühstunden vorbei, dort sinken die Tiefstwerte wieder nur auf 20 °C.
Der Protagonist des Tages ist der Levante-Wind in der Straße von Gibraltar. Die AEMET hat Warnungen der Stufe Orange ausgerufen in der Provinz Cádiz wegen Böen von bis zu 90 km/h. Westlich von Tarifa und südlich des Cabo Trafalgar erreicht die See Stärke 8. Im Ampurdán und auf den Kanaren lassen die Winde dagegen im Vergleich zu den vergangenen Tagen nach.
Wochenende zwischen Sonne und Gewittern
Der Samstag beginnt überwiegend sonnig, am Nachmittag bilden sich jedoch einzelne Gewitter in Galicien, im Westen von Kastilien und León und in Asturien. Die Temperaturen klettern weiter: Im Kantabrischen Raum, in Galicien sowie in Kastilien und León werden 35 °C erreicht, in den Tälern von Guadiana und Guadalquivir steigen die Werte auf knapp 40 °C.
Am Sonntag ändert sich die Lage. Ein Schub kalter Höhenluft, ähnlich einer DANA, aber noch kein eigenständiges Höhentief, macht das Binnenland der Halbinsel ab Mittag deutlich instabiler. Gewitter mit teils sehr starken Böen sind dann vor allem im Landesinneren von Galicien, in Asturien, Kastilien und León, Extremadura und Kastilien-La Mancha zu erwarten. Der Osten der Halbinsel, die Balearen und die Kanaren bleiben weitgehend außen vor.
Juni deutlich wärmer als üblich
Die Woche vom 15. bis 21. Juni startet unbeständig: Ab Mittag wachsen Quellwolken in die Höhe, im Landesinneren sind Schauer möglich, vor allem am Montag. Trotzdem bleiben die Temperaturen über dem für diese Jahreszeit üblichen Niveau, mit ausgesprochener Hochsommerhitze insbesondere im Zentrum und im Norden des Landes.
Ab der Woche vom 22. bis 28. Juni nehmen die Unsicherheiten zu. Die Vorhersagen deuten darauf hin, dass die Hitze anhält, wenn auch etwas abgeschwächt, ohne klaren Trend bei den Niederschlägen. Zum Monatsende und zu Beginn des Juli könnte sich ein typisch sommerliches Muster verfestigen: warm und mit nur wenigen Schauern.