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Frankreich und Norwegen weiter: Doppelpack von Mbappé und Haaland

Mbappé, Koundé und Dembélé feiern Frankreichs dritten Treffer
Mbappé, Koundé und Dembélé jubeln über das dritte Tor der französischen Nationalmannschaft Copyright  AP Photo
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Von Jean-Philippe Liabot
Zuerst veröffentlicht am
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Didier Deschamps' Team dominierte einen tapferen, aber offensiv überforderten Gegner. Frankreich spielt nun im letzten Gruppenspiel gegen Norwegen um den Gruppensieg; auch die Skandinavier stehen nach ihrem Sieg über den Senegal im Achtelfinale.

Die französische Nationalmannschaft bleibt bei dieser WM 2026 ohne Punktverlust. In Philadelphia setzten sich die Bleus nach einer weitgehend kontrollierten Partie mit drei zu null gegen den Irak durch und lösten damit das Ticket für das Sechzehntelfinale. Getragen von einem weiteren Doppelpack von Kylian Mbappé und einem Tor von Ousmane Dembélé spielt die Auswahl von Didier Deschamps nun gegen Norwegen um den ersten Platz in Gruppe I.

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Trotz einer langen Unterbrechung wegen eines heftigen Gewitters geriet Frankreich nie ernsthaft in Gefahr. Die Tricolore bestimmten von den ersten Minuten an das Geschehen und gingen durch Kylian Mbappé in Führung. Nach einem Pass von Michael Olise traf der französische Kapitän in der 14. Minute mit einem präzisen Schuss von außerhalb des Strafraums.

Nach einer Unterbrechung von fast zwei Stunden in der Halbzeit wegen der Wetterverhältnisse nahmen die Spieler von Didier Deschamps ihren Sturmlauf wieder auf. Mbappé schnürte in der 54. Minute seinen Doppelpack, nachdem er einen Fehler der irakischen Abwehr ausgenutzt hatte. Zwölf Minuten später machte Ousmane Dembélé den französischen Sieg perfekt, erneut mustergültig bedient vom starken Michael Olise.

Ein Sicherheitsmitarbeiter im Platzregen; das Spiel Frankreich–Irak ist in Philadelphia unterbrochen
Ein Sicherheitsmitarbeiter im Platzregen; das Spiel Frankreich–Irak ist in Philadelphia unterbrochen AP Photo

Ohne großes Risiko gingen die Bleus zu Werke, kontrollierten die Partie und ließen einer irakischen Mannschaft, die keinen einzigen Torschuss verbuchte, kaum Chancen. Didier Deschamps nutzte die klare Führung, um durchzuwechseln, und brachte Rayan Cherki, Désiré Doué, Maghnes Akliouche, Malo Gusto und Marcus Thuram in die Partie. Michael Olise, Bradley Barcola und Ousmane Dembélé belebten erneut den französischen Angriff um einen Mbappé, der im Turnier bereits vier Treffer erzielt hat.

Mit seinem Doppelpack gegen den Irak erhöht Kylian Mbappé sein Konto auf 16 WM-Tore und zieht mit dem deutschen Stürmer Miroslav Klose auf Platz zwei der ewigen Torschützenliste gleich. Nur Lionel Messi liegt mit 18 Treffern, darunter die beiden jüngsten an diesem Montag gegen Österreich, noch vor dem französischen Angreifer.

Kylian Mbappé spricht mit seinen Mitspielern nach einer witterungsbedingten Unterbrechung des Spiels Frankreich–Irak
Kylian Mbappé spricht mit seinen Mitspielern nach einer witterungsbedingten Unterbrechung des Spiels Frankreich–Irak AP Photo

Im Gespräch mit den Journalistinnen und Journalisten hob Didier Deschamps die Disziplin und Konzentration seiner Spieler trotz der langen Pause hervor.

Der französische Nationaltrainer betonte zudem den nächsten großen Auftritt von Kylian Mbappé: „Solange er spielt und sich gut fühlt, wird er viele Tore schießen“, erklärte er. Ganz nebenbei lobte der Coach der Bleus auch das erste Tor von Ousmane Dembélé bei dieser WM.

WM 2026: Norwegen folgt Frankreich ins Sechzehntelfinale

Im anderen Spiel der Gruppe I feierte Norwegen einen spektakulären Sieg gegen den Senegal (drei zu zwei). Matchwinner war einmal mehr der kaum zu stoppende Erling Haaland mit einem weiteren Doppelpack. Die Skandinavier fuhren damit ihren zweiten Erfolg ein, nachdem sie den Irak deutlich geschlagen hatten, und ziehen mit nun sechs Punkten mit Frankreich an die Spitze der Gruppe.

Der letzte Spieltag verspricht damit ein echtes Spitzenspiel um Platz eins. Frankreich trifft am Freitag, dem 26. Juni, in Boston auf Norwegen, der Senegal bekommt es in Toronto mit dem Irak zu tun.

Ein Remis könnte den Bleus reichen, um ihren Spitzenplatz zu behaupten. Doch die Mannschaft von Didier Deschamps hat die Chance, vor Beginn der K.o.-Phase ein deutliches Zeichen an alle Konkurrenten zu senden.

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