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Aemet warnt sechs Regionen, verhängt roten Hitzealarm auf Gran Canaria

Ein Mann mit Regenschirm geht nahe einem Strand in Barcelona, Spanien, am Mittwoch, dem 27. Mai 2026 spazieren.
Ein Mann geht mit einem aufgespannten Regenschirm nahe einem Strand in Barcelona, Spanien, am Mittwoch, dem 27. Mai 2026. Copyright  AP Photo/Emilio Morenatti
Copyright AP Photo/Emilio Morenatti
Von Marina Neila
Zuerst veröffentlicht am
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Der Wetterdienst Aemet warnt vor Gewittern und Starkregen in Katalonien und Aragon und hält zugleich in mehreren Landesteilen Warnungen vor großer Hitze aufrecht.

Die staatliche Wetterbehörde Aemet hat am Montag Warnungen vor Unwetter in sechs Regionen ausgesprochen.

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Am kritischsten ist die Lage auf Gran Canaria. Dort gilt rote Warnstufe wegen extremer Hitze mit Werten bis zu 40 Grad. Andere Landesteile stehen wegen Gewittern, intensiven Regenfällen und hoher Temperaturen ebenfalls unter Warnung.

Kanaren: Hitze treibt Warnstufen in die Höhe

Die rote Warnstufe gilt für die Gipfel und für die Ost-, Süd- und Westgebiete von Gran Canaria. Dort fällt die Hitze besonders stark aus.

Auch auf dem übrigen Archipel bleiben Warnungen vor großer Hitze bestehen: Teneriffa steht auf der orange Stufe mit erwarteten Höchstwerten bis 37 Grad. Lanzarote, Fuerteventura, La Palma, La Gomera und El Hierro stehen unter gelber Warnung.

Neben der Hitze gelten auf Gran Canaria und La Gomera Warnungen vor stürmischen Böen. Sie können Geschwindigkeiten bis zu 80 Kilometer pro Stunde erreichen.

Katalonien und Aragón: Hagel und Starkregen

Auf der Iberischen Halbinsel richtet sich die Hauptsorge auf Katalonien und Aragón. Dort hat Aemet die orange Warnstufe wegen Gewittern ausgerufen, die örtlich sehr heftig ausfallen können.

Besonders betroffen sein sollen das zentrale Becken von Lleida und Tarragona sowie der Süden der Provinz Huesca und das Bajo Aragón in Teruel.

Die Niederschläge können von Hagelkörnern mit mehr als zwei Zentimetern Durchmesser und kräftigen Windböen begleitet werden. Mehrere Gebiete in den Pyrenäen von Lleida und Huesca stehen zudem unter gelber Warnung wegen Regen, der bis zu 20 Liter pro Quadratmeter in einer Stunde bringen kann.

Mehr Hitze im Süden und auf den Balearen

Die Hitzeperiode hält auch andere Regionen in Alarmbereitschaft. In der Provinz Málaga, besonders an der Costa del Sol und im Guadalhorce-Tal, bleibt die orange Warnstufe für Höchstwerte bis zu 39 Grad in Kraft.

Murcia und Almería stehen weiterhin unter gelber Warnung. Dort können die Temperaturen örtlich an die 40 Grad heranreichen.

Auf Mallorca rechnet Aemet mit Werten bis zu 37 Grad. Deshalb bleibt auch dort die gelbe Warnung aktiv.

Aemet rät, besonders in den Mittagsstunden vorsichtig zu sein, längere Aufenthalte in der Sonne zu meiden und die Entwicklung der Wetterwarnungen aufmerksam zu verfolgen.

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