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Menschen weiter vermisst: Spanische Polizei meldet mehr als 88 Tote vor Ceuta

Mehrere Migranten, die aus Marokko nach Spanien gelangten, sitzen vor dem vorläufigen Aufnahmezentrum CETI in der spanischen Exklave Ceuta.
Mehrere Migranten, die aus Marokko nach Spanien gelangten, sitzen vor dem Aufnahmezentrum CETI im spanischen Exklave Ceuta. Copyright  Bernat Armangue / AP
Copyright Bernat Armangue / AP
Von Javier Iniguez De Onzono
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Der Regierungsvertreter der Autonomen Stadt Ceuta gab an, es sei schwer zu beurteilen, wie viele Migranten auf dem spanischen Gebiet geblieben seien. Die Aufnahmeangebote in Ceuta sind überlastet.

Der Beauftragte der spanischen Regierung in Ceuta, Miguel Ángel Pérez, bezifferte die Zahl der Todesopfer nach dem massenhaften Grenzübertritt zuletzt auf 88, also 16 mehr als in der vorherigen offiziellen Angabe. Die Zahl könnte weiter steigen, denn mehrere marokkanische Familien meldeten Angehörige als vermisst. Verzweifelt wenden sich an Medien und schreiben in sozialen Netzwerken, um ihre Liebsten zu finden.

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Pérez bekräftigte die Darstellung der Regierung, wonach diese vorab keine Hinweise auf den massiven Grenzübertritt zwischen Donnerstag und Freitag vergangener Woche erhalten habe. In diesem Zeitraum überquerten mehr als 50.000 Menschen schwimmend die Grenze und erreichten den Strand El Tarajal in Ceuta. In machnen Medienberichten war gar von 60.000 Menschen die Rede.

Die spanische Exklave Ceuta auf dem afrikanischen Festland hat offiziellen Angaben aus dem Jahr 2025 zufolge rund 86.000 Einwohner.

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