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US-Sondergesandte Witkoff und Kushner wieder im Einsatz – diesmal auch in Kyjiw

Die US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner bei einer Pressekonferenz im Januar 2026 in Paris
Die US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner bei einer Pressekonferenz im Januar 2026 in Paris Copyright  AP Photo
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Von Nathan Rennolds
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Nach längerer Pause reisen die US-Sondergesandten Witkoff und Kushner nach Russland und auch nach Kyjiw, wie Präsident Trump bekanntgab.

Die US-Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner reisen an diesem Wochenende nach Moskau und Kyjiw, wie US-Präsident Donald Trump mitteilte. Sie kommen laut Trump mit einem "Vorschlag zur Beendigung des Krieges". Es ist der jüngste Versuch, die diplomatische Blockade im Ukraine-Krieg zu durchbrechen.

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Trump sagte am Freitag vor der Presse: "Ich habe Steve Witkoff und Jared Kushner geschickt, zwei ausgezeichnete Unterhändler. Sie haben großartige Arbeit geleistet, und wir schicken sie los, um zu sehen, ob wir etwas erreichen können. Vielleicht stehen die Chancen gut, dass uns das gelingt."

Die beiden reisen an diesem Samstag zunächst nach Moskau, am Sonntag dann auch zum ersten Mal nach Kyjiw. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte den geplanten Besuch in einem Beitrag auf X.

"Wir müssen nach realistischen Optionen suchen, wie wir diesen Krieg seinem Ende näherbringen können", schrieb Selenskyj. "Wir werden sehen, welche Vorschläge Steve und Jared mitbringen und was man ihnen in Moskau darauf antwortet."

Er fügte hinzu, die ukrainischen Streitkräfte würden den "normalen Betrieb des russischen Luftraums" sicherstellen, damit die Unterhändler gefahrlos nach Moskau fliegen können.

Bereits am Dienstag hatte Selenskyj Fluggesellschaften und Versicherer gewarnt, der russische Luftraum werde "faktisch geschlossen", weil die umfangreichen ukrainischen Drohneneinsätze den Luftverkehr unsicher machten.

Für die Reise von Witkoff und Kushner will die Ukraine jedoch auf Angriffe verzichten. Selenskyj rief Moskau auf, ebenso zu handeln.

"Wir schützen sie, nicht Russland. Von unserer Seite wird es keine Luftangriffe geben, und Russland muss ebenso handeln", schrieb er in sozialen Netzwerken. "Für die Dauer der Gespräche und die mit diesem US-Besuch verbundenen logistischen Abläufe darf es keine Luftangriffe geben."

Russische Angriffe: Vier Tote über Nacht

Die Ankündigung fiel in eine Nacht, in der russische Angriffe auf die Stadt Kamianske im Gebiet Dnipropetrowsk nach Angaben lokaler Behörden vier Menschen töteten. Dem Leiter der Militärverwaltung des Gebiets Dnipropetrowsk zufolge wurden außerdem fünf Menschen verletzt. Die Angriffe trafen demnach ein Industriegelände.

Am Freitag hatte Selenskyj mitgeteilt, dass eine russische Drohne den Sitz des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU) im Zentrum von Kyjiw getroffen habe. Sie sei "direkt" auf das Büro des Behördenchefs gezielt gewesen.

Als Reaktion habe er den SBU angewiesen, "eine angemessene, spürbare Antwort zu geben und wo immer möglich nach dem gleichen Muster zu handeln".

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