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Die USA zerstören fünf iranische Öltanker, Teheran feuert Raketen auf Jordanien

Ein Motorboot fährt bei Dunst an vor Anker liegenden Frachtern in der Straße von Hormus vor Bandar Abbas im Iran vorbei, Montag, 7. September 2026.
Vor Bandar Abbas im Iran in der Straße von Hormus fährt ein Motorboot bei Dunst an vor Anker liegenden Frachtschiffen vorbei, Montag, siebter September 2026. Copyright  AP
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Von Sertac Aktan
Zuerst veröffentlicht am
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Das US-Militär meldet die Zerstörung von fünf weiteren iranischen Öltankern nach einem Raketenangriff auf ein Kriegsschiff. Iran beschoss als Vergeltung einen US-Stützpunkt in Jordanien, die Armee Jordaniens fing 18 Raketen ab.

Am Dienstag haben US-Streitkräfte fünf iranische Öltanker zerstört. Es war eine Reaktion auf die jüngsten Angriffe auf ihre Kriegsschiffe, teilte das US-Zentralkommando mit. Nach den amerikanischen Luftschlägen feuerte Iran Raketen auf US-Ziele in Jordanien ab, laut staatlichen iranischen Medien.

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Die US-Regierung erklärte, das Militär habe die Tanker angegriffen, nachdem die Iranische Revolutionsgarde an den vergangenen zwei Tagen zweimal ein Kriegsschiff der US-Marine mit ballistischen Raketen ins Visier genommen hatte. Das US-Kriegsschiff habe „die iranischen Angriffe erfolgreich vereitelt, und kein amerikanischer Soldat sei verletzt worden“.

In der Erklärung hieß es weiter, die Besatzungen der fünf zerstörten Schiffe Kivik, Charminar, Horizon 1, Riesco und Derya seien vor den Angriffen aufgefordert worden, die Schiffe zu verlassen.

Unterdessen meldeten die jordanischen Streitkräfte, ihre Luftverteidigungssysteme hätten 18 ballistische Raketen abgefangen, die auf jordanisches Territorium gerichtet waren. Zwei weitere Raketen seien in unbewohnten Gebieten niedergegangen. Berichte über Todesopfer oder Verletzte gebe es nicht. Jordanien ist ein enger Verbündeter der USA und beherbergt amerikanische Truppen. Jordaniens Militärstützpunkte sind deshalb wiederholt zum Ziel iranischer Angriffe geworden.

Der jüngste Schlagabtausch bringt beide Seiten wieder an den Rand offener Feindseligkeiten in einem Krieg, der seit mehr als sechs Monaten andauert.

Nach nach eigenen Angaben eine Seedrohne der US-Marine angegriffen zu haben, hat Iran am Sonntag bei Tagesanbruch ein unbemanntes US-Unterwasserfahrzeug am Eingang zur Straße von Hormus erbeutet. Das staatliche iranische Fernsehen meldete den Vorfall und zeigte Bilder der angeblich erbeuteten Drohne.

Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump verhängte am Dienstag neue Sanktionen gegen Teile der iranischen Luftfahrtindustrie. Betroffen sind mehr als zwei Dutzend kommerzielle und private Fluggesellschaften sowie ausländische Frachtanbieter. Ziel ist es, Teheran von seinen verbliebenen Handelspartnern weiter zu isolieren.

Beide Seiten wollen die Kontrolle über die Straße von Hormus. Vor Beginn des Krieges lief dort etwa ein Fünftel des weltweiten Ölhandels.

Weitere Quellen • AP, AFP

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