Der Künstler wurde schwer verletzt, seine Ehefrau Zeneida Socorro Castillo (60) kam ums Leben. Ermittler gehen davon aus, dass sie in ihrem Haus in Santo Domingo sechs Stunden gefoltert wurde.
Die Nationalpolizei der Dominikanischen Republik hat die vier Verdächtigen des Angriffs auf das Wohnhaus des Merengue-Sängers Gilberto Julián Sarante, bekannt als Julián Oro Duro, identifiziert. Dabei wurde seine 60-jährige Ehefrau Zeneida Socorro Castillo getötet, der Musiker erlitt schwere Verletzungen. Alle vier mutmaßlich Beteiligten sitzen inzwischen in Haft.
Festgenommen wurden Phillips Michael Tejeda Vásquez, Juan Carlos Hernández García, alias „Peña“, Kevin Dariel Germán Troncoso, bekannt als „Yandel“, 23 Jahre, und Lawrence Mark Liranzo Marcos, alias „Chiquito“, 18 Jahre. Die Polizei nahm Letzteren nach einer intensiven Fahndung fest. Nach Angaben der Ermittler hatten alle vier berufliche oder vertrauensbasierte Verbindungen zum Umfeld des Künstlers.
Tejeda Vásquez arbeitete als Klimaanlagen-Techniker und übernahm private Aufträge in Immobilien von Julián Oro Duro. Die Ermittler gehen davon aus, dass er den Kontakt zu den übrigen Tatverdächtigen herstellte. Liranzo Marcos kannte die Familie und arbeitete auf der Baustelle einer Villa, die der Sänger im Ort Guerra errichten ließ.
Der Angriff ereignete sich am 21. September. Der Künstler kehrte an diesem Tag in sein Haus im Viertel Brisa Oriental VI in Santo Domingo Este in der Dominikanischen Republik zurück, wo die Täter ihn überraschten. Zuvor hatten sie seine Ehefrau stundenlang festgehalten. Nach Erkenntnissen der Ermittler wurde Castillo mehrere Stunden lang gefoltert, bevor sie getötet wurde.
Der Sänger erlitt bei dem Überfall schwere Kopfverletzungen und erholt sich weiterhin von den Folgen. Polizei und Staatsanwaltschaft sammeln weiter Beweise zu dem Verbrechen. Der Fall hat in der Dominikanischen Republik große Bestürzung ausgelöst.