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“Großer Schnitt” beim Axel-Springer-Verlag

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Von Sigrid Ulrich mit Reuters
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Nach dem Einstieg des Finanzinvestors KKR will Springer-Chef Mathias Döpfner den Medienkonzern noch schneller umkrempeln und kündigt einen Stellenabbau in schwächelnden Sparten an. Nach Medienberichten geht im Verlag die Sorge um, dass konzernweit bis zu 2.000 Stellen wegfallen könnten

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Nach dem Einstieg des US-Finanzinvestors KKR ( Kohlberg Kravis Roberts) will Springer-Chef Mathias Döpfner den Medienkonzern noch schneller umkrempeln und kündigt einen Stellenabbau in schwächelnden Sparten an.

“Das klingt nicht nur nach einem großen Schnitt, das ist einer”, sagte Döpfner der “Süddeutschen Zeitung” in einem Interview mit der Verlegerwitwe Friede Springer und dem KKR-Europa-Chef Johannes Huth. Betroffen seien die Zeitungen “Bild” und “Welt” sowie die Druckereien und Zeitschriften.

Der KKR hatte mit einem freundlichen Übernahmeangebot 43,54% der Aktien des Berliner Axel Springer Verlags für rund 2,9 Milliarden Euro eingesammelt. KKR wolle Springer länger als üblich den Rücken stärken: “Wir können uns auch vorstellen, bis zu einem Jahrzehnt investiert zu bleiben,”so KKR-Europa-Chef Huth.

MITARBEITER SEHEN BIS ZU 2.000 STELLEN IM FEUER

“Wir werden eher bei den Häuptlingen als bei den Indianern sparen,” sagte Döpfner. Der Branchendienst “Meedia” berichtete, im Verlag gehe die Sorge um, dass konzernweit 1.000 bis 2.000 Stellen wegfallen könnten. Springer erklärte dazu, es sei noch keine Entscheidung gefallen. Ende Juni hatte der Konzern etwa 16.200 Mitarbeiter.

“In Summe werden wir Arbeitsplätze aufbauen”, betonte Döpfner. “Wo digitales Wachstum gelingt, werden wir investieren und Mitarbeiter einstellen oder umlernen, wo möglich.” Wo es “strukturell Umsatzrückgang” gebe, müsse man restrukturieren und Stellen streichen.

Sigrid Ulrich mit Reuters

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