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Corona-Sorgen und Öl-Querelen ziehen Börsen weltweit nach unten

Händler an der Wallstreet
Händler an der Wallstreet Copyright Richard Drew/AP
Copyright Richard Drew/AP
Von Euronews mit dpa, AP
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Corona-Sorgen und Öl-Querelen ziehen Börsen weltweit nach unten. Sowohl in Europa als auch in den USA gingen die Märkte mit Minuswerten ins Wochenende.

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Die Berg- und Talfahrt der New Yorker Börse hat auch am Freitag angehalten. Nach Kursverlusten von bis zu 3,5 Prozent erholte sich das Kursbarometer und beendete den Tag mit einem Minus von 255 Punkten beziehungsweise 1 Prozent. 

Damit lag der Dow zum Schluss einer turbulenten Handelswoche über dem Stand vom vergangenen Freitag.

Hintergrund der Turbulenzen sind vor allem Sorgen rund um das sich ausbreitende Coronavirus. US-Präsident Donald Trump unterzeichnete am Freitag in Washington ein Nothilfegesetz, durch das 8,3 Milliarden Dollar für den Kampf gegen das Virus bereitgestellt werden.

AFP
Trump unterzeichnet 8,3 Millionen Dollar schweres Hilfsgesetz gegen CoronavirusAFPMANDEL NGAN

Der Kongress hatte es am Donnerstag mit großer Mehrheit verabschiedet. Und anderem soll das Geld zur Entwicklung von Therapien und Impfstoffe dienen.

Auch in Europa zog das Virus die Märkte weiter nach unten. Der Dax in Frankfurt büßte zum Handelsschluss rund 3,4 Prozent ein, auf Wochensicht ein Verlust von fast 3 Prozent.

London schloss mit 3,6 Prozent im Minus, in Paris ging die Börse mit 4 Prozent unter Null ins Wochenende. Ein ähnliches Bild zeigte sich auch in anderen Ländern. 

AP
Die Lufthansa streicht ihren Flugplan zusammen.APMichael Probst

Aber nicht nur Corona, auch sinkende Ölpreise machen den Märkten zu schaffen. Nachdem sich führende Ölstaaten nicht auf künftige Fördermengen einigen konnten, rauschte der Ölpreis in den Keller.

Am Freitagnachmittag brachen die Kosten für Nordsee- und US-Öl um jeweils mehr als acht Prozent ein.

Aktien von Unternehmen, die mit dem Ölpreis zu tun haben, litten am Freitag entsprechend. Die British-Airways-Mutter IAG etwa musste einen 4-Prozent-Verlust hinnehmen.

Die Lufthansa wiederum - und dies hat dann vor allem mit dem Coronavirus zu tun - kündigte an, ihren Flugplan noch weiter zusammenzustreichen. Die Nachfrage ist zu stark gesunken.

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