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Wegen Corona: Italien stoppt Gerichtsverhandlungen

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Wegen Corona: Italien stoppt Gerichtsverhandlungen
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Italien hat im Kampf gegen das Coronavirus nach Schulen und Universitäten nun auch Theater und Kinos geschlossen. Die Arbeit der Gerichte wird ebenfalls zum großen Teil gestoppt. Nur noch schwerwiegende Fälle werden verhandelt. Außerdem sollen Behörden bis zum Ende des Corona-Notfalls sowohl medizinische Güter als auch Möbel etwa für Menschen in Quarantäne einziehen dürfen. Dafür soll an Eigentümer ein vor der Krise marktüblicher Preis gezahlt werden.

Frankreich kündigte die Schließung von Schulen in zwei besonders betroffenen Départements an - eines davon liegt direkt an der Grenze zu Deutschland im südlichen Elsass.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO forderte jedes einzelne Land dazu auf, alles zur Eindämmung des Virus zu tun. WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus sagt: "Es gibt immer mehr Fälle, daher ist die Eindämmung oberste Priorität. Wir können dieses Virus nur gemeinsam schlagen."

In China sind bisher 3070 Menschen an dem Virus gestorben. 80,000 sind infiziert, von denen aber 55.000 bereits wieder geheilt sind, so offizielle Zahlen.