1,5 Billionen Euro: Spanien plädiert für EU-Fonds

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Von Euronews mit dpa
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Das Geld soll durch gemeinsame Anleihen beschafft und an die am stärksten von der Pandemie betroffenen Staaten gezahlt werden

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Um die Folgen der Coronakrise abzufedern, hat Spaniens Ministerpräsident Pedro Sanchez die Schaffung eines EU-Fonds über 1,5 Billionen Euro vorgeschlagen. Die Mittel sollen durch gemeinsame Anleihen beschafft und als nicht rückzahlbare Transferleistungen an die am stärksten von der Pandemie betroffenen Staaten gezahlt werden. Dies geht aus einem Papier der spanischen Regierung für den Video-Gipfel der EU Staats- und Regierungschefs am kommenden Donnerstag hervor.

Recovery Fund als zusätzliche Hilfe

Neben Spanien drängt auch Italien zusätzlich auf einen sogenannten Recovery Fund für den Wiederaufbau. Dieser wurde bereits grundsätzlich vereinbart. Doch bisher ließ die Eurogruppe noch alle wichtigen Details, wie etwa Umfang und Finanzierung offen.

EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen wirbt vor dem Videogipfel am Donnerstag um Zustimmung für das Anleihe-Modell, da die gemeinsame Haftung der EU-Staaten begrenzt wäre.

Gentiloni: Wiederaufbau soll schnell beginnen

EU-Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni fordert Medienberichten zufolge ein gemeinsames Instrument, um den Wiederaufbau finanzieren zu können. Dieser könne nicht warten, sondern solle bereits in diesem Frühjahr oder im Sommer beginnen, so Gentiloni.

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