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Oxfam: 2,7 Milliarden Menschen schutzlos gegen Covid-19

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Von Euronews mit AFP
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Ein Drittel der Weltbevölkerung lebt in Ländern, die keine Mittel zur Bekämpfung der Pandemie haben.

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Ein Drittel aller Menschen auf der Welt lebt in Ländern, die über keine finanziellen Mittel verfügen, der Coronavirus-Pandemie etwas entgegenzusetzen. Das geht aus einem neuen Bericht der Hilfsorganisation Oxfam mit dem Titel "Schutz vor dem Sturm" hervor. 

Oxfam schreibt auch, dass die Pandemie bisher die Länder der Welt 9,6 Billionen Euro gekostet hat. 83 Prozent dieser finanziellen Mittel wurde von den reichsten Ländern der Welt für die Folgen der Pandemie ausgegeben.

Eine halbe Milliarde Menschen sind wegen der Coronavirus-Pandemie jetzt unterbeschäftigt oder arbeitslos. Das betrifft vor allem Frauen.

2,7 Milliarden Menschen auf der Erde sind ohne jeden Schutz, das heißt die Länder, in denen sie leben, haben keine finanziellen Mittel, um die Folgen der Pandemie abzufedern.

Oxfam-Direktorin Gabriela Bucher schreibt, die Pandemie habe die Welt in Angst vereint, aber die Reaktionen auf die Pandemie seien nicht für alle gleich. Eine globale Anstrengung habe zwar mehr als eine Milliarde Menschen erreicht, aber weit mehr schutzlos zurückgelassen.

Der Oxfam-Bericht "Schutz vor dem Sturm", der mit Development Pathways zusammengestellt wurde, betont, dass der Bedarf an besseren Sozialschutzprogrammen zur Unterstützung der Menschen enorm sei.

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