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Coronavirus-Pandemie: Jogginghosen und Brettspiele

Coronavirus-Pandemie: Jogginghosen und Brettspiele
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Von Oleksandra Vakulina
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Elegantere Kleidung verkauft sich schlecht. Starker Rückgang bei Inditiex-Umsatz und -Gewinn.

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Die Coronavirus-Pandemie hat den Jahresgewinn von Inditex, dem weltweit größten Bekleidungshändler, um mehr als zwei Drittel auf 1,1 Milliarden Euro gesenkt, da viele seiner Geschäfte geschlossen werden mussten.

Die Krise traf die Gruppe hart, denn Inditex bietet mehr elegante Kleidung an statt Jogginghosen. Außerdem setzte Inditex schon vorher nicht stark auf den Online-Handel - nur 14 Prozent seines Umsatzes waren Internet-Bestellungen.

Das für Marken wie Zara und Massimo Dutti bekannte Unternehmen gab am Mittwoch bekannt, dass der Umsatz im vergangenen Jahr um 28 Prozent auf 20,4 Milliarden Euro sank.

Doch für manch andere ging es aufwärts. So stiegen die Verkäufe von Legos im vergangenen Jahr kräftig. Viele Kinder blieben ja wegen der Pandemie zuhause und die Eltern kauften die bunten Plastikbausteine, um sie zu beschäftigen.

Das dänische Unternehmen - in Privatbesitz - gab bekannt, dass sein Nettogewinn (um 13%) auf umgerechnet 1,3 Milliarden Euro (9,9 Milliarden Dänische  Kronen) gestiegen ist, der Umsatz ging um 21% nach oben, und die Marke konnte ihre Präsenz in 12 der größten Märkte ausbauen.

Lego, das neben seinen Bau-Sets auch Geld mit Videospiel-Apps verdient, hat wie Online-Händler und Technologieunternehmen von der Pandemie profitiert.

Und auch die Hersteller von Brettspielen verzeichnen ein Wachstum von 20 Prozent. Rätsel für Erwachsene gar um 50 Prozent und Spiele für nur eine Person um 20 Prozent.

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