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Luftfahrtchaos durch 5G-Einführung: AT&T und Verizon lenken ein

Symbolfoto Luftverkehr in den USA
Symbolfoto Luftverkehr in den USA Copyright Kathy Willens/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved.
Copyright Kathy Willens/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved.
Von Oleksandra VakulinaEuronews mit dpa
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Die Mobilfunkgiganten wollen 5G vorerst nicht in der Nähe von US-Flughäfen in Betrieb nehmen.

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Nach schweren Sicherheitsbedenken in der Luftfahrt durch die Einführung des neuen Mobilfunkstandards 5G in den USA haben zwei Branchenriesen eingelenkt.

Die Mobilfunkunternehmen AT&T und Verizon erklärten, sie hätten entschieden, 5G in der Nähe von Flughäfen vorerst nicht einzuführen.

Vorausgegangen war ein Konflikt mit US-Fluggesellschaften, die Beeinträchtigungen des Luftverkehrs befürchten.

Das Weiße Haus musste einräumen, dass das Problem noch ungelöst ist. Aber Sprecherin Jen Psaki versicherte bei einer Pressekonferenz nach entsprechenden Reporterfragen trotzdem: "Wir haben den sichersten Luftraum der Welt. Wie Sie bereits sagten, arbeiten wir aktiv mit der FAA (Federal Aviation Administration), der FCC (Federal Communications Commission), den Mobilfunkanbietern, den Fluggesellschaften und den Herstellern von Luftfahrtzubehör zusammen, um eine Lösung zu finden."

"Höhenmesser arbeiten ebenfalls drahtlos"

Worum es geht und was die Probleme verursacht, erläutert David Koenig von der Nachrichtenagentur Associated Press: "Höhenmesser arbeiten ebenfalls drahtlos und nutzen ein Spektrum, das dem C-Band des Spektrums, das für den neuen 5G-Dienst verwendet wird, recht nahe kommt."

Aber in Europa ist 5G bereits im Einsatz, und hier ist noch nichts von Problemen für die Fluggesellschaften bekannt. Die Europäische Agentur für Flugsicherheit erklärte am 17. Dezember 2021, sie arbeite eng mit Flugzeugherstellern, den Luftfahrtbehörden der Mitgliedsländer und den nationalen Frequenzregulierungsbehörden zusammen, um unter anderem das Risiko von 5G-Störungen im EU-Luftraum zu bewerten. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sei in Europa kein Risiko für "unsichere Störungen" festgestellt worden.

Die 5G-Frequenzen unterscheiden sich in den USA und Europa. In den USA liegt sie zwischen 3,7 und 3,98 Gigahertz. In Europa beträgt sie zwischen 3,4 und 3,8 Gigahertz. Im Prinzip gilt: Je höher die Frequenz, desto besser der Sevice.

Die deutsche Bundesnetzagentur teilte in diesem Zusammenhang mit, in Deutschland gebe es ein deutlich geringeres Gefährdungspotenzial. Hintergrund sei, dass andere 5G-Frequenzen als in den USA genutzt würden.

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