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MSC will Hormus-Blockade mit neuer Handelsroute zwischen Europa und Golf umgehen

Schiffe bewegen sich im Hafen von Antwerpen - Dateifoto aus dem Jahr 2025
Schiffe bewegen sich im Hafen von Antwerpen - Dateifoto aus dem Jahr 2025 Copyright  AP Photo
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Von Laila Humairah
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Während die Spannungen in der Straße von Hormus zunehmen, versucht die Mediterranean Shipping Company (MSC), mit einer neuen Route den Welthandel aufrechtzuerhalten.

Der global agierende Containerschifffahrtskonzern Mediterranean Shipping Company (MSC) kündigt einen neuen Expressdienst an, der Europa mit dem Roten Meer und dem Nahen Osten verbindet.

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Ziel ist es, zentrale europäische Häfen direkt an Saudi-Arabien und weitere wichtige Umschlagplätze der Region anzubinden. Mit dem Schritt reagieren Unternehmen entlang der globalen Lieferketten auf eine wachsende Nachfrage sowie auf zunehmende Störungen wichtiger Handelsrouten im Nahen Osten, ausgelöst durch den Konflikt zwischen den USA und dem Iran.

Nach Angaben von MSC soll der neue Service schnellere und effizientere Transportlösungen bieten und zugleich multimodale Alternativen in einem zunehmend volatilen maritimen Umfeld eröffnen. Schiffe aus der Ostsee und anderen Teilen Europas werden über den Suezkanal direkt mit dem jordanischen Hafen Aqaba sowie den saudi-arabischen Häfen King Abdullah Port und Dschidda verbunden.

"Alle europäischen Häfen – von NWC-Scan Baltic bis West Med Adriatic und East Med Black Sea – werden über das MSC-Kapillarnetz integriert", teilte das Unternehmen mit. Vom King Abdullah Port aus sollen zudem Landverbindungen zu weiteren Logistikdrehkreuzen in der Golfregion entstehen, insbesondere in die Vereinigten Arabischen Emirate.

Das erste Schiff auf dieser Route soll am 10. Mai in Antwerpen ablegen. Mit dem neuen Dienst umgeht MSC die Durchfahrt durch die Straße von Hormus, die infolge iranischer Maßnahmen und wachsender militärischer Spannungen mit den USA de facto blockiert ist.

Der strategisch bedeutsame Seeweg zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman hat sich damit zu einem zentralen Druckpunkt in den Gesprächen zwischen Teheran und Washington entwickelt, die auf eine Entschärfung des Konflikts abzielen.

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