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Ölpreise steigen: Gefechte zwischen USA und Iran nehmen zu

Straße von Hormus (Archivfoto)
Straße von Hormus (Archivfoto) Copyright  AP Photo
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Von Angela Barnes
Zuerst veröffentlicht am
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Die Ölpreise sind am Montagmorgen gestiegen. Gefechte zwischen den USA und Iran haben zugenommen und schüren Sorgen um Lieferausfälle durch die Straße von Hormus.

Die Ölpreise sind im frühen Handel deutlich gestiegen, nachdem die USA für den neunten Abend in Folge weitere Angriffe angekündigt haben. Iran reagiert auf die Luftschläge, indem es Verbündete der Vereinigten Staaten im gesamten Nahen Osten ins Visier nimmt.

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Die Nordsee-Sorte Brent, internationale Referenz, verteuerte sich um 3,2 Prozent auf 90,95 US-Dollar je Barrel. Die US-Referenzsorte legte um 2,8 Prozent auf 84,04 US-Dollar je Barrel zu.

„Die USA und Iran setzen ihren Schlagabtausch fort – mit tödlichen Folgen für beide Seiten“, schrieben die Rohstoffstrategen Warren Patterson und Ewa Manthey von ING in einem Kommentar am Montag.

„Bleibt die Eskalation ungebremst, droht eine Rückkehr zu einem Umfeld mit zahlreichen Angriffen im gesamten Persischen Golf“, fügten sie hinzu.

Der Tankerverkehr durch die Straße von Hormus, eine zentrale Route für den weltweiten Öltransport, ist nahezu zum Erliegen gekommen. Das erhöht den Druck auf das Angebot, erklärten sie.

An anderer Stelle gaben am Freitag KI-bezogene Aktien nach, darunter auch Halbleiterwerte, und zogen die Börsen weltweit nach unten. Ankündigungen massiver Investitionen in künstliche Intelligenz schüren die Sorge, dass sich in dem Bereich eine Blase bildet. Viele Anleger verkaufen, um die kräftigen Kursgewinne der vergangenen Zeit zu sichern.

„Die Rückkehr des Krieges in der Straße von Hormus könnte schon bald stärker auf die Finanzmärkte drücken – insbesondere, wenn selbst robuste Zahlen der Technologiekonzerne mit Skepsis aufgenommen werden“, schrieb Jonas Goltermann, Chefökonom für Finanzmärkte bei Capital Economics, in einer Analyse am Montag.

Zusätzliche Unruhe löste die Einführung eines weiteren leistungsstarken chinesischen KI-Modells aus, diesmal vom in Peking ansässigen Unternehmen Moonshot AI.

Die Wirkung des neuen Open-Source-Modells Kimi K3 erinnerte an Chinas „DeepSeek-Moment“, der Anfang 2025 die Weltbörsen erschütterte. Viele sehen darin ein weiteres Signal, dass günstige und leistungsfähige chinesische KI-Modelle Rivalen wie Claude von Anthropic und GPT von OpenAI immer stärker unter Druck setzen.

Weitere Quellen • AP

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