Kapitän Jack Sparrow hätte Johnny Depps Einstieg ins Rumgeschäft wohl mit einem breiten Grinsen begrüßt. So sieht seine Rum-Flasche aus.
Immer mehr Prominente bringen eigene Spirituosenmarken auf den Markt. Für viele Künstler ist das ein einfacher Weg, ihr Imperium zu vergrößern.
Jetzt reiht sich Johnny Depp in die Reihe von Beyoncé (mit ihrem SirDavis Whisky), Margot Robbie (Papa Salt Coastal Gin), Brad Pitt (The Gardener Gin), Ryan Reynolds (Aviation Gin), George Clooney (Casamigos Tequila) und zahllosen anderen ein – mit seiner eigenen Marke für Rum.
Der Fluch der Karibik-Schauspieler steigt mit einer karibischen Rum-Marke namens Three Hearts ins Spirituosengeschäft ein.
Gemeinsam mit seinem langjährigen Freund Bobby DeLeon hat Depp Three Hearts gegründet. Die Marke knüpft an seine seit Jahrzehnten bestehende Verbundenheit mit der Karibik an.
„Rum trägt die Geschichte der Inseln in sich“, sagte Depp. „Er wird von den Menschen geprägt, die das Zuckerrohr anbauen, den Alkohol vergären und ihn über die Zeit reifen lassen.“
Seinen berühmten Satz „Why is all the rum gone??“ aus der „Pirates“-Reihe zitierte er diesmal nicht. Vermutlich auch, weil es von seinem Rum nun mehr als genug gibt.
Depp leiht dem Rum nicht nur seinen Namen. Er hat auch die Flasche selbst entworfen. Er skizzierte Form und Illustrationen, in denen sich Symbole seiner Tattoos und weitere persönliche Anspielungen wiederfinden.
Auf dem Glas prangen ein Totenkopf, ein Blitz und drei Herzen. Sie stehen für seine Ex-Partnerin Vanessa Paradis und seine beiden Kinder Lily-Rose Depp und Jack Depp.
Am Flaschenhals hängt ein Anhänger im Armband-Stil. Am Boden steht das Markenmotto: „No Fear. No Malice. No Envy.“
Das trifft den Geist der Sache. (Entschuldigung.)
Doch wie schmeckt Three Hearts Rum eigentlich?
Im Gespräch mit „Forbes“ beschreibt DeLeon den Rum als Getränk mit einem Geschmack wie klebriges Toffee, mit Noten von Holz, Gewürzen, kandierter Orange und Vanille.
Three Hearts Rum entsteht in einer Brennerei in der Dominikanischen Republik. Dort reifte die Spirituose zunächst fünf Jahre in ehemaligen Bourbon-Fässern und lagerte anschließend noch einmal zwei Jahre in Ex-Cognac-Fässern.