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ESC 2026: Zehn weitere Länder qualifizieren sich für Finale am Samstag

Leleka aus der Ukraine singt im zweiten Halbfinale des 70. Eurovision Song Contest in Wien, Österreich, am Donnerstag, 14. Mai 2026 das Lied „Ridnym“.
Leleka aus der Ukraine singt beim zweiten Halbfinale des 70. Eurovision Song Contest in Wien, Österreich, am Donnerstag, dem 14. Mai 2026, das Lied „Ridnym“. Copyright  AP Photo/Martin Meissner
Copyright AP Photo/Martin Meissner
Von Tokunbo Salako mit AP
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Das Finale des Eurovision Song Contest steht fest: Fünf weitere Länder scheiden aus, sie verpassen im zweiten Halbfinale am Donnerstag den Einzug.

Sie kamen, sangen und siegten. Zehn weitere Acts haben sich für das große Finale des Eurovision Song Contest am Samstag qualifiziert.

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Fünf weitere Beiträge müssen dagegen die Heimreise antreten: Sie schafften es am Donnerstagabend nicht über das zweite Halbfinale hinaus. Ausgeschieden sind die Acts aus Aserbaidschan, Luxemburg, Armenien, der Schweiz und Lettland.

Nach dem Votum der nationalen Jurys und des Publikums weltweit stehen damit alle fünfundzwanzig Finalplätze fest. Unter den neuen Qualifizierten sind der Däne Søren Torpegaard Lund mit der sinnlichen Ballade „Før Vi Går Hjem“ („Before We Go Home“), Australiens Popstar Delta Goodrem mit der Powerballade „Eclipse“ und die Bulgarin Dara mit dem Ohrwurm „Bangaranga“.

Delta Goodrem aus Australien singt „Eclipse“ im zweiten Halbfinale des 70. Eurovision Song Contest in Wien, Österreich, am 14. Mai 2026 und zieht damit ins Finale ein.
Delta Goodrem aus Australien singt „Eclipse“ im zweiten Halbfinale des 70. Eurovision Song Contest in Wien, Österreich, am 14. Mai 2026 und zieht damit ins Finale ein. AP Photo/Martin Meissner
Der Norweger Jonas Lovv steht nach seinem Auftritt mit dem Song „YA YA YA“ im zweiten Halbfinale des Eurovision Song Contest am 14. Mai 2026 in Wien im großen Finale am Samstag.
Der Norweger Jonas Lovv steht nach seinem Auftritt mit dem Song „YA YA YA“ im zweiten Halbfinale des Eurovision Song Contest am 14. Mai 2026 in Wien im großen Finale am Samstag. AP Photo/Martin Meissner

Ebenfalls weiter sind Daniel Žižka aus Tschechien, Leléka aus der Ukraine, Alis aus Albanien, Aidan aus Malta, Antigoni aus Zypern, Alexandra Căpitănescu aus Rumänien und Jonas Lovv aus Norwegen.

Søren Torpegaard Lund aus Dänemark tritt mit dem Song „Før Vi Går Hjem“ im zweiten Halbfinale des 70. Eurovision Song Contest am 14. Mai 2026 in Wien auf.
Søren Torpegaard Lund aus Dänemark tritt mit dem Song „Før Vi Går Hjem“ im zweiten Halbfinale des 70. Eurovision Song Contest am 14. Mai 2026 in Wien auf. AP Photo/Martin Meissner

Bereits am Dienstag hatten sich zehn weitere Acts in einem Halbfinale einen Platz im Finale gesichert. Dazu gehören das finnische Duo Pete Parkkonen und Linda Lampenius, der griechische Rapper Akylas, die serbische Goth-Metal-Band Lavina, der moldauische Folk-Rapper Satoshi und der israelische Sänger Noam Bettan.

Das Vereinigte Königreich, Frankreich, Deutschland und Italien stehen als größte Geldgeber des Wettbewerbs automatisch im Finale.

Österreich, Vorjahressieger, hat als Gastgeberland ebenfalls einen Finalplatz sicher.

Fünf Länder, Spanien, Irland, die Niederlande, Slowenien und Island, boykottieren die 70. Ausgabe des Eurovision in diesem Jahr wegen der Teilnahme Israels.

Der israelische Teilnehmer Bettan wurde mit Protesten empfangen, als er am Dienstag im Halbfinale auftrat. Anders als in früheren Jahren sind palästinensische Fahnen in der Arena erlaubt, und der österreichische Sender ORF will mögliche Buhrufe nicht ausblenden.

Der Fünf-Länder-Boykott trifft eines der größten Kulturevents der Welt finanziell und beim Publikum. Nach Angaben der Veranstalter verfolgten den Wettbewerb im vergangenen Jahr weltweit rund 166 Millionen Menschen.

Bulgarien, Moldau und Rumänien sind nach mehreren Jahren Pause aus künstlerischen oder finanziellen Gründen wieder dabei. Trotzdem liegt die Zahl der teilnehmenden Länder so niedrig wie seit 2003 nicht mehr.

Trotzdem hofft der Eurovision auf neue Begeisterung. Geplant ist ein Ableger für Asien mit einer Premiere-Ausgabe in Bangkok im November.

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