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Simpsons-Autor, der Trumps Präsidentschaft voraussah, kandidiert 2028 fürs Weiße Haus

Simpsons-Autor, der Trump-Präsidentschaft vorhersagte, will 2028 ins Weiße Haus
‘Simpsons’-Autor, der Trump-Sieg voraussagte, bewirbt sich für 2028 um das Weiße Haus Copyright  Fox - Disney
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Von David Mouriquand
Zuerst veröffentlicht am
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Dan Greaney, Emmy-prämierter Autor der Simpsons-Folge „Bart to the Future“, die Trumps Präsidentschaft vorhersah, tritt nun selbst 2028 an.

Der Simpsons-Autor, der angeblich Donald Trumps Präsidentschaft „vorhergesagt“ hat, kündigt nun an, bei der US-Wahl 2028 für das Präsidentenamt anzutreten.

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Warum auch nicht.

Dan Greaney hat mehrere Folgen der beliebten Animationsserie geschrieben, darunter eine, die maßgeblich zu dem Ruf der Serie beitrug, die Zukunft vorwegzunehmen.

Die berüchtigte Folge heißt „Bart To The Future“. Darin ist Lisa Präsidentin der Vereinigten Staaten. Die Episode lief ganze 16 Jahre vor Trumps Amtsantritt. Lisa sagt darin zu ihrem Berater: „Wie Sie wissen, haben wir von Präsident Trump ein massives Haushaltsloch geerbt.“

Daraufhin durchforsteten viele Fans alte Simpsons-Folgen, um weitere Fälle zu finden, in denen die Gags der Serie angeblich die Zukunft „vorhergesagt“ haben. In einigen Fällen waren sie unheimlich treffsicher.

Nun will Greaney offenbar in Trumps Fußstapfen treten.

In einem auf Instagram geposteten Video tritt der vierfache Emmy-Preisträger als Zauberer verkleidet auf und bezeichnet sich als „selbsternannten Propheten“. Anschließend skizziert er die politischen Probleme der USA.

„Trump, Vance, die Milliardäre, Karrieristen und Feiglinge in beiden Parteien haben [den USA] den Rücken gekehrt“, sagt er. „Es geht ihnen um Geld, Macht und Sicherheit – aber nicht um euch.“

Er fährt fort: „In Amerika soll die Regierung für alle arbeiten. Demokratie für alle, Verantwortung für alle, Wohlstand für alle. Das müssen wir zurückgewinnen. Ich würde gern helfen, aber ich bin kein Anwalt. Ich bin nur ein selbsternannter Prophet … der Jura studiert hat, Examen gemacht hat, die Anwaltsprüfung bestanden hat … Moment! Ich bin ja Anwalt!“

Dann wirft er das Zaubererkostüm ab. Zum Vorschein kommt Greaney im Anzug, bereit fürs Weiße Haus.

„Ach was, ich kann Politiker sein“, ruft er. „Ich kandidiere für das Präsidentenamt. Mein Programm: America for all. Legen wir los.“

Sehen Sie selbst:

So abwegig die Ankündigung auch wirken mag, Greaney gehört damit zu den ersten, die ihre Kandidatur für die Wahl 2028 offiziell machen.

Auf seiner Instagram-Seite spricht sich der Comedy-Autor offenbar für eine allgemeine Krankenversicherung und eine Rückbesinnung auf Werte aus. In einer Pressemitteilung seines Wahlkampfteams heißt es: „Sein Programm sieht die Wiederherstellung demokratischer Normen sowie progressive Maßnahmen wie eine universelle Krankenversicherung und den Green New Deal vor, gebündelt unter der zentralen Idee, ein Amerika aufzubauen, das für alle funktioniert.“

Noch seltsamere Dinge sind schon passiert …

Nach geltendem Recht darf Trump nicht für eine dritte Amtszeit kandidieren. Kein Präsident darf mehr als zwei Amtszeiten im Amt sein. Trump droht jedoch immer wieder mit einem weiteren Anlauf. Er sagte im vergangenen Jahr, er schließe diese Möglichkeit nicht aus und würde es „liebend gern tun“.

Die Trump Organization verkauft bereits rote Kappen mit der Aufschrift „Trump 2028“ und bewirbt ihn damit offenbar schon als Kandidaten. Ay, caramba!

Die nächsten US-Präsidentschaftswahlen finden am siebten November 2028 statt.

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