Der Euronews Health Summit 2026 bringt Politik, Forschung und Patientenvertreter zusammen, um gemeinsame Antworten auf Europas drängende Gesundheitsprobleme zu finden.
Europa bewegt sich in einer zunehmend komplexen Gesundheitslandschaft. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach Souveränität, Künstlicher Intelligenz, seltenen Nierenerkrankungen und dem Gesundheitsauftrag der EU.
Spitzenvertreterinnen und -vertreter aus ganz Europa kommen am Dienstag, dem siebzehnten März, in Brüssel zum Euronews Health Summit zusammen.
An dem hochrangigen Forum nehmen EU-Institutionen, Medizintechnikunternehmen, Forschungsorganisationen und Patientenverbände teil.
Den Auftakt macht eine Botschaft von Olivér Várhelyi, EU-Kommissar für Gesundheit und Tierschutz. In seiner Ansprache wird er voraussichtlich die aktuellen gesundheitspolitischen Prioritäten der EU skizzieren.
Die Veranstaltung beginnt um 13.30 Uhr und wird im oben eingebetteten Player übertragen.
Die vier Säulen des Gipfels:
Danach folgen vier Sitzungen, die einige der drängendsten Gesundheitsfragen aufgreifen.
Im ersten großen Panel des Tages geht es um seltene Nierenerkrankungen. Patientenvertreter, Klinikerinnen und Kliniker sowie politische Entscheidungsträger sitzen gemeinsam auf dem Podium. Es diskutieren Daniel Gallego (Präsident, European Kidney Patients Federation), Professor Michel Jadoul (Co-Präsident, European Kidney Health Alliance und praktizierender Nephrologe), Lydia Abad Franch (Chief Medical Officer, Sobi) und der Europaabgeordnete Nikos Papandreou (S&D). Durch die Runde führt Euronews-Reporterin Mared Gwyn Jones.
Das zweite Panel beschäftigt sich mit der Frage, wie Europa seine medizinische Souveränität sichern kann. Auf dem Podium sitzen Olivier Girard, Leiter der Einheit Medical Counter Measures bei der GD HERA, Adrian van den Hoven, Generaldirektor von Medicines for Europe, sowie der Europaabgeordnete Tomislav Sokol. Euronews-Wirtschaftsredakteurin Angela Barnes moderiert die Diskussion.
Anschließend stellt sich Ricardo Baptista Leite, CEO von HealthAI, der globalen Agentur für verantwortungsvolle KI im Gesundheitswesen, einem „Big Question“-Interview.
In der nächsten Sitzung geht es um die Frage, ob Künstliche Intelligenz im Gesundheitswesen bereits eine Grenze überschritten hat. Zu den Gästen gehören Wirtschaftsvertreter, Fachleute für KI und Gesundheit sowie Fulvia Raffaelli von der Europäischen Kommission, Leiterin der Einheit Digital Health bei der GD SANTE. Die Diskussion leitet die kommissarische Euronews-Ressortleiterin für Tech und Gesundheit.
Ebenfalls auf dem Podium: Professor Christian F. Doeller, Direktor und Vizepräsident des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften, Simone Mohrs, Senior Policy Officer bei The Guild of European Research‑Intensive Universities, sowie Jan-Willem Scheijgrond, Vice President und Global Head of Government and Public Affairs bei Philips.
Nach der Kaffeepause moderiert Euronews-Chefmoderatorin Méabh Mc Mahon „The Ring“, ein Debattenformat, in dem die Europaabgeordneten Tilly Metz (Die Grünen) und Stine Bosse (Renew) gegeneinander antreten.
Den Schlusspunkt setzt ein politisch brisantes Panel zur Frage, ob die EU ein stärkeres Mandat im Gesundheitsbereich erhalten sollte. Auf dem Podium sitzen der Europaabgeordnete Peter Agius (EVP), der Europaabgeordnete Vytenis Andriukaitis (S&D), Dr. Milka Sokolović, Generaldirektorin der European Public Health Alliance, und Dr. Matthias Wismar, Programmmanager beim European Observatory on Health Systems and Policies. Euronews-Journalistin Maia De La Baume übernimmt die Moderation.
Der tschechische Gesundheitsminister Adam Vojtěch spricht mit der Euronews-Gesundheitsjournalistin Marta Iraola über die gesundheitspolitischen Prioritäten seines Landes und die Rolle der EU in der internationalen Gesundheitspolitik.
Ab 18.00 Uhr klingt der Gipfel mit Networking aus und steht allen offen, die vor Ort sind. Für Interessierte, die nicht persönlich teilnehmen können, wird die Veranstaltung zusätzlich per Livestream übertragen.