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Nach Leonardo und Marta kommt Nils: der achte Sturm des Winters

Zwei französische Touristen beobachten am 8. Februar 2026 einen Sonnenuntergang auf einem Pier in Barcelona an der Mittelmeerküste.
Zwei französische Touristen beobachten am 8. Februar 2026 einen Sonnenuntergang auf einem Pier in Barcelona an der Mittelmeerküste. Copyright  Emilio Morenatti / AP
Copyright Emilio Morenatti / AP
Von Javier Iniguez De Onzono
Zuerst veröffentlicht am
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Das nächste Tiefdruckgebiet nähert sich der Iberischen Halbinsel: Sturm Nils. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern bringt dieser vor allem starke Winde und im späteren Wochenverlauf auch Schneefälle. Die Temperaturen sollen abfallen.

Seit mehreren Wochen halten Regen- und Schneefälle große Teile der Iberischen Halbinsel in Atem. In Málaga und Avila haben die Stürme mehrere Todesopfer gefordert. Europäische Wetterdienste warnen vor einem neuen Sturm: nach Leonardo und Marta kommt nun Nils.

Nils, der achte Sturm dieser Wintersaison, wird diesmal vor allem Wind mit sich bringen. Für Mittwoch warnt die spanische Wetterbehörde Aemet vor starken Windböen mit Geschwindigkeiten zwischen 80 und 100 Stundenkilometern an der Küste und im Küstenvorland von Tarragona, an der Küste und im Landesinneren von Valencia, im Nordwesten von Murcia und im Almanzora- und Vélez-Tal in Almería.

Auch an den Küsten von A Coruña, Lugo, Kantabrien und dem Baskenland besteht aufgrund von Küstenwarnungen erhebliche Gefahr. Der spanische Wetterdienst zeigt in einer Grafik auf der Plattform X, dass die Wasserreserven weiter steigen. Große Teile des Landes sind derzeit stark durchwässert, weitere Regenfälle könnten unter anderem die Kapazitäten der Stauseen auslasten.

Am Donnerstag werden diese Warnungen auf den gesamten galicischen Atlantik und die kantabrische Küste, die Westküste von Almería und Granada, Menorca, den Norden Mallorcas, Barcelona und den Süden der Küste von Girona ausgeweitet.

Die Aemet sagt außerdem zwischen Freitag und Samstag Schneefälle in den tiefer gelegenen Gebieten im Norden der Halbinsel voraus, da die für diese Jahreszeit hohen Temperaturen ab Donnerstag sinken werden. Bis dahin werden die Schneefälle in den Gebirgsregionen andauern, die bereits Tauwetter verursachen. Noch sind die Konsequenzen davon unbedeutend.

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