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Marokkos Behörden errichten Notlager für Flutopfer in der Region Kenitra

Video. Überschwemmungen in Marokko: 150.000 Menschen vertrieben, Pegel steigen weiter

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Heftige Überschwemmungen im Norden Marokkos treiben mehr als 150.000 Menschen in die Flucht; vier sind tot, eine Person gilt als vermisst, viele leben nun in Zelten nahe Kenitra.

Im Dorf Ouled Ameur flohen die Bewohner. Lautsprecher der Moschee warnten, dass die Wassermassen immer näher rückten. Nach Angaben der Behörden haben sie innerhalb einer Woche mehr als 150.000 Menschen in Sicherheit gebracht.

In der Nähe von Kenitra leben jetzt rund 40.000 Evakuierte in Reihen blauer Zelte. Einsatzkräfte retteten einige Menschen von Hausdächern, andere mit Booten oder per Hubschrauber.

Bislang kamen vier Menschen ums Leben, darunter ein zweijähriges Kind; eine weitere Person wird noch vermisst. Familien stehen für eine ärztliche Behandlung Schlange und warten darauf, in ihre Häuser zurückzukehren.

Viele sagen, das Schwerste sei die Angst, dass das Hochwasser zurückkehren könnte.

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