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Eurovision Song Contest in sozial distanzierter Form

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Eurovision Song Contest in sozial distanzierter Form
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Von Euronews  mit dpa

Der Eurovision Song Contest ist zurück!

Die Ausgabe 2020, die im vergangenen Mai in Rotterdam in den Niederlanden stattfinden sollte, war aufgrund der Coronavirus-Pandemie abgesagt worden, (erstmals seit der Gründung des Wettbewerbs im Jahr 1956.)

Der Wettbewerb wird in diesem Jahr nicht in seinem üblichen Format ausgetragen.

Die Organisatoren planen eine sozial distanzierte Veranstaltung.

ESC-Chef Martin Österdahl sagt: "Der Eurovision Song Contest wird im Mai definitiv hier abgehalten - trotz der Pandemie. Für uns dreht sich natürlich alles um Gesundheit und Sicherheit für alle Teilnehmer, von der Crew bis zu den Künstlern. Das muss unsere oberste Priorität sein. Wir verfolgen die internationalen Entwicklungen sehr genau und untersuchen und planen weiterhin drei überarbeitete Szenarien."

Die russische Band Little Big ist unter den Konkurrenten und hat schon 100 Millionen Clicks.

Der Eurovision Song Contest wird am 18., 20. und 22. Mai wahrscheinlich unter strengen Corona-Maßnahmen mit Künstlern aus 41 Ländern in Rotterdam stattfinden - aber sehr wahrscheinlich ohne Publikum, auch wenn Martin Österdahl sagt: "Wir hoffen, dass wir uns alle im Mai in Rotterdam treffen können und wir werden in den kommenden Wochen alles tun, um dies zu erreichen. Da sich die Situation jedoch ständig ändert, nehmen wir uns jetzt Zeit, um sicherzustellen, dass wir als Gastgeber den Song Contest auf die beste und sicherste Art und Weise austragen können."

Eine endgültige Entscheidung über die Zuschauerbeteiligung soll im April fallen. Als vielleicht denkbare Lösung steht noch im Raum, dass deutlich weniger Zuschauer eingelassen werden und diese auch Sicherheitsabstand halten müssen.

Man arbeite mit großem Ehrgeiz daran, folgende Variante umzusetzen: «Ein Songfestival mit eineinhalb Meter Abstand, mit strengen Corona-Maßnahmen, bei dem alle 41 Künstler in Rotterdam Ahoy auftreten können», sagte der Produzent der Rundfunkanstalten, Sietse Bakker. Ein "normaler" ESC sei unter den gegebenen Umständen "nicht realistisch", ergänzte Bakker. «Wir werden alles tun, um die bestmögliche ESC-Ausgabe daraus zu machen. Die Gesundheit und Sicherheit aller Beteiligten haben dabei natürlich Vorrang.»

Der Rotterdamer Stadtrat Said Kasmi ergänzte: "Der Eurovision Song Contest in Rotterdam, live aus der Ahoy Arena, ist ein Lichtstrahl, auf den wir uns gemeinsam freuen können. «Als Gastgeberstadt sind wir optimistisch, begeistert und realistisch zugleich. Im Rahmen des Möglichen werden wir zusammen mit unseren Partnern das Beste aus der Lage machen." Der Slogan für Rotterdam lautet "Let's open up again!"