Der neue Spider-Man-Film, Tom Hollands vierter Soloauftritt, übertrifft zum Start „Avengers: Endgame“ und wird zum zweitschnellsten Film mit 1 Milliarde Dollar Einspiel.
Nach nur sechs Tagen ist es so weit.
Das neue Spider-Man-Abenteuer „Spider-Man: Brand New Day“ hat weltweit an den Kinokassen die Marke von 1 Milliarde US-Dollar geknackt. Damit ist es nach „Avengers: Endgame“ aus dem Jahr 2019 der zweitschnellste Film, der diesen Meilenstein erreicht.
„Endgame“ spielte an seinem Startwochenende weltweit rekordverdächtige 1,2 Milliarden US-Dollar ein.
Der jüngste Spidey-Film von Sony und Marvel, in dem Tom Holland den netzschwingenden Helden spielt, hat alle Erwartungen an die Einspielergebnisse übertroffen. Das ist ein gutes Omen für das kommende MCU-Spektakel „Avengers: Doomsday“. Der Film führt mehrere Superhelden-Handlungsstränge zusammen und gilt für das Studio als entscheidender Prüfstein – nach einer Reihe schwächer laufender und von der Kritik weitgehend ignorierter Marvel-Produktionen in den vergangenen fünf Jahren.
Den Erfolg von „Brand New Day“ erklären mehrere Faktoren: überschwängliche Mundpropaganda; positive Kritiken; ein geerdetes, stark figurenorientiertes Abenteuer, für das kein Multiversum-Vorwissen nötig ist; und die Strahlkraft des Ehepaars Tom Holland und Zendaya, das sich rasant zu den derzeit wohl kassenträchtigsten Stars entwickelt.
Beide Schauspieler erleben einen Ausnahme-Sommer: Sie spielen Hauptrollen sowohl in „The Odyssey“ als auch in „Brand New Day“. Zusammen haben ihre beiden Filme bisher rund 1,8 Milliarden US-Dollar eingespielt – eine Summe, die weiter wachsen dürfte, wenn „The Odyssey“ heute in Südkorea startet sowie in China (14. August) und Japan (11. September) in die Kinos kommt.
Im Dezember übernimmt Zendaya die Hauptrolle in Denis Villeneuves „Dune: Part Three“. Auf Basis der ersten beiden Teile rechnen Branchenexperten mit einem weltweiten Einspiel von etwa 800 Millionen US-Dollar.
Und es besteht weiterhin eine kleine Chance, dass das Paar im Dezember auch in „Doomsday“ auftaucht...
Vorerst ist „Brand New Day“ der vierte Film des Jahres 2026, der die Marke von 1 Milliarde US-Dollar überschreitet – nach „The Super Mario Galaxy Movie“ (1,012 Milliarden US-Dollar), „Michael“ (1,016 Milliarden) und „Toy Story 5“ (1,068 Milliarden). „The Odyssey“ steht mit bislang 912 Millionen US-Dollar kurz davor, als fünfter Film des Jahres in den exklusiven Milliarden-Club aufgenommen zu werden.
Es gilt als sehr wahrscheinlich, dass „Brand New Day“ alle diese Titel übertrifft und auf 2 Milliarden US-Dollar zusteuert – eine Marke, die nur sieben andere Filme je erreicht haben.
In der Kritik von Euronews Culture zu „Spider-Man: Brand New Day“ schrieben wir: „Regisseur Destin Daniel Cretton, der die Regie von Stammregisseur Jon Watts übernommen hat, setzt den Neustart hin zu den Comic-Wurzeln der Figur überzeugend um, macht die Bedrohung glaubwürdig und stellt sicher, dass die Emotionen mit dem Spektakel Schritt halten.“
Weiter heißt es: „Trotz seiner Schwächen und obwohl er nicht der Volltreffer ist, den das MCU so dringend bräuchte, wird „Spider-Man: Brand New Day“ von durchgehend starken Actionszenen und einer großartigen Leistung Hollands getragen, der nun wohl sicher als bester Spider-Man der Filmgeschichte gelten darf. Alle vier Solo-Abenteuer zeigen, wie sehr Marvel ihn in seinem Helden-Ensemble braucht.“
Die vollständige Kritik lesen Sie hier.